Kampf um Kunden

Kaufhof-Eigentümer über Amazon & Co: "Stimmt alles nicht"

29. November 2015
Der neue Kaufhaus-Eigentümer Hudson's Bay will die Warenhauskette erfolgreich gegen die Konkurrenz aus dem Internet positionieren.
Kaufhof Warenhaus in Leipzig: Das stationäre Geschäft ist das eine. Online muss Kaufhof die Umsätze imindestens verdreifachen.
Kaufhof Warenhaus in Leipzig: Das stationäre Geschäft ist das eine. Online muss Kaufhof die Umsätze imindestens verdreifachen.
Foto: Galeria Kaufhof

"Online ist wichtig, das heißt aber nicht, dass wir glauben müssen, was die Internetriesen uns ständig für Unsinn einreden wollen", sagte Hudson's Bay-Chef Jerry Storch der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Es heiße immer: "Der Einzelhandel stirbt, die Umsätze dort schrumpfen, im Netz ist alles billiger, der Kunde will nur online kaufen, also bleiben nur die Amazons dieser Welt übrig. Stimmt alles nicht", betonte Storch.

Trotzdem müsse KaufhofKaufhof auch seine Umsätze im Online-Geschäft mindestens verdreifachen. Im Moment liege der Anteil der Online-Einnahmen lediglich bei knapp drei Prozent. "Das ist nicht genug." Als Wachstumsfeld für die WarenhausketteWarenhauskette werde man unter anderem verstärkt auf Schuhe setzen, kündigte Storch an. (dpa/rs) Top-500-Firmenprofil für Kaufhof Top-Firmen der Branche Handel

Links zum Artikel

Branche: Handel

Top500-Firmenprofil: Kaufhof

Kommentare zum Artikel

Andreas Lück

ich lese immer nur Schuhe, Schuhe und nochmals Schuhe. Vielleicht kauft man in Kanada viele Schuhe. Aber wenn ich in ein Kaufhaus gehe, erwarte ich eine bunte Welt der Vielfalt. Von Bleistift bis zum Fernseher und Mode bis zu Delikatessen. Nur Schuhe: dafür geht man in Deutschland nicht ins Kaufhaus. Den Schuh können sie sich schon mal ziehen Herr Storch.

comments powered by Disqus
Zur Startseite