Studie "Mobile Security - Trends in Deutschland"

Kaum Sicherheitsbewusstsein bei Smartphones und Notebooks

05. März 2009
Von Nicole Ott
Obwohl Smartphones zunehmend Träger sensibler Daten werden, fehlt es an Sicherheits-Richtlinien für sie. Gleichzeitig verlieren Mitarbeiter mobile Endgeräte immer häufiger. Unternehmen empfinden das mangelnde Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter immer stärker als Bedrohung.
In 2010 soll sich der Anteil mobiler Mitarbeiter bereits der 50-Prozent-Marke nähern. (Quelle: IDC)
In 2010 soll sich der Anteil mobiler Mitarbeiter bereits der 50-Prozent-Marke nähern. (Quelle: IDC)

Es gibt einen klaren Trend zu mehr Mobilität im Unternehmen: Bereits zum Umfragezeitpunkt (November 2008) der vom Marktforschungsunternehmen IDC durchgeführten Studie bewegte sich der Anteil von Mitarbeitern, die mit mobilen Arbeitsgeräten ausgestattet waren, bei 36,4 Prozent. Bereits für das kommende Jahr (2010) schätzen die befragten Unternehmen den Anteil auf knapp 50 Prozent ein.

Neben Laptops (100 Prozent) zählen auch USB-Sticks (97 Prozent), Mobiltelefone (95 Prozent) und SmartphonesSmartphones (82 Prozent) sowie mobile Festplatten (85 Prozent) zu den eingesetzten Geräten (Mehrfachnennung möglich). Alles zu Smartphones auf CIO.de

Zu diesem Ergebnis kommt die IDC-Studie "Mobile SecuritySecurity, Status Quo und Trends in Deutschland 2008/09". Anhand einer Befragung von 150 deutschen Unternehmen, die mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigen und mehr als 100 mobile Endgeräte im Einsatz haben, gibt IDC darin einen Überblick über den Einsatz von mobilen Geräten in Unternehmen. Neben der Motivitation zum mobilen Einsatz wurden auch Daten erfasst, die Aufschluss über aktuelle sowie geplante Sicherheitsmaßnahmen geben. Alles zu Security auf CIO.de

Gründe für den Einsatz mobiler Endgeräte im Unternehmen (Quelle: IDC).
Gründe für den Einsatz mobiler Endgeräte im Unternehmen (Quelle: IDC).

Die Motivation der Unternehmen, den Einsatz mobiler Endgeräte bei Mitarbeitern zu fördern, überrascht wenig: Die Erreichbarkeit der Mitarbeiter und standortunabhängige Datenverfügbarkeit sowie die damit verbundene Effizienzsteigerung werden als wichtig eingestuft.

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