Viele Unternehmen wissen nichts über ihren Lizenzstatus

Kein Durchblick mehr bei IT-Assets

23. Juli 2008
Von Tanja Wolff
In den deutschen Unternehmensnetzwerken herrscht zu wenig Transparenz. Viele Firmen können nicht ausschließen, dass es bei ihnen unlizenzierte Programme gibt. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Anbieters Centennial Software.
Die meisten Unternehmen können ihren Lizenzstatus nur mit erheblichen Aufwand ermitteln.
Die meisten Unternehmen können ihren Lizenzstatus nur mit erheblichen Aufwand ermitteln.

Etwa zwei Drittel der Befragten wissen nicht über den Lizenzstatus im Unternehmen Bescheid. Sie können ihn nur mit erheblichem Aufwand ermitteln. Lediglich 13 Prozent ist es möglich, ihren Software-Status zu jedem Zeitpunkt genau zu bestimmen.

Der Untersuchung zufolge ist das ein riskanter Zustand, da Software-Hersteller ihre Kontrollen zunehmend verschärfen. So kann die Nutzung unlizenzierter Anwendungen teuer werden. Doch auch wenn kein Hersteller-Audit droht, lohnt es sich in die Inventarisierung des Unternehmensnetzwerks zu investieren.

Das Unternehmensnetzwerk wird oft nur manuell inventarisiert.
Das Unternehmensnetzwerk wird oft nur manuell inventarisiert.

Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer erfasst und verwaltet die installierte Software und die dazugehörigen Lizenzen eher unregelmäßig. Wenn sie es tun, dann meist nur manuell. Neun Prozent geben zu, dass sie sich mit dem Thema nur rudimentär befassen. Sie inventarisieren ihre IT-Assets gar nicht.

Die Analyse hat ergeben, dass nur ein Drittel der IT-Experten bislang IT-Asset-Management-Lösungen einsetzt. Weil Unternehmen ihre Software aber immer häufiger über verschiedene Kanäle beziehen und oft mehrere Lizenzprogramme einsetzen, ist es schwer den Überblick zu bewahren.

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