Firmen können bei den Druckkosten sparen

Kein Interesse am Output-Management

04. November 2005
Von Tanja Wolff
Nur jedes Fünfte deutsche Unternehmen ist über seine Druck- und Dokumentenkosten informiert. Laut einer Studie des Lösungsanbieters Xerox Europe beschäftigt sich die Firmenspitze nur in einem Prozent der Fälle mit dem Output-Management. Dabei macht dieses bis zu zehn Prozent der gesamten IT-Hardware-Kosten aus.
Nur etwa 13 Prozent der großen Unternehmen kennen ihre Druckkosten.
Nur etwa 13 Prozent der großen Unternehmen kennen ihre Druckkosten.

Der Untersuchung zufolge kennen gerade größere Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern ihr Output-Management nicht. In den meisten Fällen ist die IT- oder Organisationsabteilung für die Umsetzung verantwortlich. Jedoch haben nur etwa 13 Prozent der für die Druckkosten und ihre Budgetierung verantwortlichen Mitarbeiter einen Überblick in diesem Bereich. Fast genauso wenige verfügen über ein flächendeckendes und adäquates Accounting-System zur quantitativen Messung des Druckvolumens.

"Unabhängig davon, ob die Ursache dafür im fehlenden Verständnis für die Nutzung von Dokumenten-Output-Geräten oder in der mangelnden Planung liegt, müssen diese Unternehmen Nachteile in Kauf nehmen", sagt Marika Ellermann, Marketing Managerin von Xerox. Durch ein optimiertes Output-Management ließen sich nicht nur Kosten reduzieren. Auch Workflows könnten entschlackt und sogar die Kundenkommunikation darüber abgewickelt werden.

Outsourcing wird nicht genutzt

Das mögliche Einsparpotenzial beim Output-Management wurde von den meisten Befragten erkannt, so die Studie. Allerdings werden Erfolg versprechende Maßnahmen wie beispielsweise das OutsourcingOutsourcing größtenteils nicht angegangen. Eine Auslagerung des Dokumentendrucks, Postversands und der Archivierung planen nur zwischen zwei bis fünf Prozent der Firmen. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Die meisten geschäftskritischen Dokumente sind immer noch papiergebunden.
Die meisten geschäftskritischen Dokumente sind immer noch papiergebunden.

Laut der Befragung liegen die geschäftskritischen Dokumente zu 90,7 Prozent nach wie vor auf Papier vor. Dennoch wirkt sich der steigende Anteil von Online-Dokumenten dämpfend auf die Kosten aus, obwohl bei 60,7 Prozent selbst interne Dokumente, die online vorliegen, ausgedruckt werden.

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