IT-Sicherheit und Datenklau

Kein Vertrauen in Ex-Mitarbeiter

29. Dezember 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Der Viertel der Chefs befürchten, dass ehemalige Mitarbeiter Daten klauen. Sicherheitsvorkehrungen sind allerdings häufig mangelhaft: Nur 40 Prozent der Befragten verschlüsseln ihren Laptop.

Beim Thema Sicherheit sorgen sich leitende Angestellte im Moment vor allem um drei Dinge: Vergeltungsschläge ehemaliger Mitarbeiter, zu kleine IT-Sicherheitsbudgets und einen Mangel an Ressourcen.

75 Prozent der Befragten trauen ihren ehemaligen Angestellten nicht. Sie befürchten mögliche Vergeltungsmaßnahmen. Maßnahmen, um solche Szenarien zu verhindern, ergreifen erst 26 Prozent der misstrauischen Chefs. "Die Unternehmens-IT ist längst zur Zielscheibe geworden. Der Datenklau ist weit verbreitet", sagt Paul van Kessel, Global Leader Technology and SecuritySecurity Risk Services bei Ernst & Young. Firmen sollten unbedingt die Risiken identifizieren und Maßnahmen ergreifen. Alles zu Security auf CIO.de

Die Hälfte der Befragten beschreibt die Bereitstellung eines adäquaten Budgets für IT-Sicherheit als Herauforderung. Damit liegt der Anteil um 17 Prozentpunkte höher als im vergangenen Jahr. 40 Prozent wollen im kommenden Jahr mehr investieren, bei 52 Prozent fließt so viel Geld wie 2009.

Die Studie ergab zudem, dass Compliance zu den Prioritäten der Befragten zählt. 55 Prozent von ihnen berichten von gestiegenen Compliance-Kosten. Insgesamt beobachten die Experten von Ernst & Young, dass Unternehmen im Umgang mit Informationssicherheit strukturierter werden.