Wichtige IT-Maßnahmen bleiben unerledigt

Keine Zeit für Sicherheit

14. Juni 2007
Von Alexander Galdy
Ein Drittel aller Unternehmen verzichtet bewusst immer wieder einmal auf IT-Maßnahmen - und damit auf Sicherheit und Fortschritt. Keine Zeit heißt es. Das ist das Ergebnis einer Studie des FAZ-Instituts und Intel.
Für Systemanpassungen ist oft keine Zeit. Der Preis ist die fehlende Sicherheit.
Für Systemanpassungen ist oft keine Zeit. Der Preis ist die fehlende Sicherheit.

Sicherheit hat ihren Preis. Manchmal ist es die Zeit, die es kostet, Software-Aktualisierungen und Implementierungen durchzuführen. Denn die bringen manchmal den normalen Geschäftsbetrieb gewaltig durcheinander. Der Zeitdruck nimmt aber darauf keine Rücksicht. Die Unternehmen stecken in einem Dilemma.

Das Aufspielen von Updates und anderen wichtigen Maßnahmen können in der Regel nur bei eingeschalteten Desktops erfolgen. Selbst wenn dies außerhalb der Arbeitszeit geschieht, werden Fehler erst bei der nächsten Nutzung offensichtlich. Wieder geht wertvolle Zeit verloren. 64 Prozent der vom FAZ-Institut befragten Unternehmen räumten ein, dass IT-Maßnahmen zumindest teilweise den Arbeitsablauf stören.

Ein Drittel verzichtet auf Anpassungen

Was also tun? Um Störungen zu verhindern, wird kurzerhand auf notwendige Systemanpassungen verzichtet. Das gab immerhin knapp mehr als ein Drittel der 64 Prozent an. Dabei handelt es sich eher um mittelständische Unternehmen (41 Prozent), die ihren Betrieb nicht zum Erliegen bringen wollen, als Großunternehmen (24 Prozent).

Für 56 Prozent der an der Studie teilnehmenden Firmen kommt es dagegen nicht in Frage, auf Aktualisierungen im System zu verzichten. Bei sechs Prozent kommt es auf die Bedeutung des Programms an. Drei Prozent räumten ein, häufig Maßnahmen nicht durchzuführen, und ein Prozent gab zu, diese nie durchzuführen.

Zur Startseite