Microsoft veröffentlicht Beta-Version des Communications Server

Kommunikationsinfrastrukturen werden flexibler

28. Februar 2007
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Microsoft hat seine neue Sprach-Integrationslösung, Microsoft Office Communications Server 2007, jetzt als Beta-Version für weltweit 2.500 Partner und Kunden zur Verfügung gestellt. Damit lassen sich beispielsweise Telefonate direkt aus Office-Anwendungen heraus führen. Unternehmen können die VoIP (Voice over Internet Protocol)-Technologie zu Testzwecken in bestehende Telefon-Infrastrukturen einbinden.

Die offene Struktur und Interoperabilität der Lösung ermöglicht dem Software-Hersteller zufolge eine rasche, einfache und nahtlose Integration von VoIP (Voice over IP) in die Geschäftsprozesse. Das erhöht die Flexibilität vorhandener Kommunikations-Infrastrukturen deutlich.

Mit dem MicrosoftMicrosoft Office Communications Server und Microsoft Office Communicator als Bestandteil von 2007 Microsoft Office System können Unternehmen weltweit VoIP nutzen - und zwar unabhängig vom bestehenden Datennetzwerk und der installierten Telefon-Infrastruktur. Beide Lösungen arbeiten zusammen mit Produkten von Telefon-Ausrüstern und Infrastruktur-Anbietern wie Nortel Networks, Alcatel, Avaya, Cisco Systems, LG-Nortel, Mitel, NEC Phillips, Polycom und Siemens Communications. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Direkt aus Word telefonieren

Mithilfe des Microsoft Office Communications Server 2007 lassen sich außerdem Telefonanrufe direkt aus Microsoft-Office-Anwendungen wie Word 2007, Outlook 2007 oder Office Communicator 2007 heraus tätigen. Darüber hinaus sind firmenweit so genannte Präsenzdienste effizienter nutzbar. Dazu gehören Instant Messaging innerhalb des Unternehmens, Audio-, Video- und Internet-Konferenzen sowie der Einsatz von VoIP-Lösungen.

Zu den weiteren Funktionen der neuen Kommunikations-Plattform, die auf dem SIP-Standard (Session Initiation Protocol) basiert, gehören unter anderem die Verwaltung aus- und eingehender Telefonanrufe sowie Anrufweiterleitung und Mehrparteien-Konferenzen. Zudem sind die erweiterten Unified-Messaging-Möglichkeiten des Exchange Server 2007 bereits integriert. Ferner können Anrufe gehalten und verbunden werden.

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