Healthcare IT


DAK, IBM und Bitmarck

Kommunikationsoffensive via Social Media

23. Januar 2013
Von Hartmut Wiehr
Die DAK modernisiert ihren Online-Auftritt. Chats, Experten-Blogs und Communities sollen Versicherten den Kontakt zu Services ihrer Krankenkasse erleichtern.
Bei der DAK setzt man unter anderem auf zauberhafte Winterbilder, um die Kommunikation mit den Mitgliedern der Krankenkasse zu verbessern.
Bei der DAK setzt man unter anderem auf zauberhafte Winterbilder, um die Kommunikation mit den Mitgliedern der Krankenkasse zu verbessern.
Foto: DAK

Gesundheit kostet. Deshalb bemühen sich fast alle Organisationen des Gesundheitswesens um eine Bändigung der laufenden Ausgaben, auch bei der IT. Die Krankenkasse DAK hat sich angesichts dieser Situation für eine Kooperation mit IBMIBM und dem Service-Spezialisten Bitmarck entschieden, um mit einem neuen Online-Auftritt die GesundheitGesundheit ihrer Mitglieder zu verbessern und so die Kosten für sich und für das Gesundheitswesen insgesamt zu senken. Alles zu IBM auf CIO.de Top-Firmen der Branche Gesundheit

Mit der Privatisierung vieler Krankenhäuser durch die großen Ketten wie Asklepios oder Fresenius ist ein enormer Druck auf das Gesundheitswesen entstanden. Profitabilität ist zu einem Wert an sich geworden. Die gesetzlich verordnete Orientierung der in öffentlicher Hand verbliebenen medizinischen Institutionen auf dieses Ziel hin war da nur konsequent. Heute gilt für alle: Rationalisieren und Ausgaben einsparen, wo es nur geht, um Umsatz und Gewinn immer weiter heraufzuschrauben.

Geschäftsgrundlage permanent überprüfen

Das marktwirtschaftliche Prinzip "Gesundheit als Geschäft" – und nicht mehr primär als Dienst an der Gesellschaft – bedeutet für die Krankenkassen konkret, ihre eigene Geschäftsgrundlage permanent zu überprüfen. In einer Pressemitteilung von IBM und DAK heißt es, dass der überarbeitete Internet-Auftritt die Möglichkeiten der Online-Welt nutze, um "die Stärken der DAK-Gesundheit auch im Netz zu zeigen". Dazu zähle insbesondere der Einsatz von Social-Media-Instrumenten und die "regionenspezifische Ausrichtung vieler Online-Angebote und Aktivitäten".

Neben diesen Faktoren sind optimierte Suchfunktionen und eine größere Übersichtlichkeit des Web-Interface eingeführt worden. Laut IBM sind Experten-Blogs, regionale Online-Communities, Kur- und Pflegeberatungstools weitere Bestandteile der neuen digitalen Strategie.