Geschäftsmodelle müssen verbessert werden

Konsumgüterbranche rückt zusammen

12. Mai 2006
Von Tanja Wolff
Firmen der Konsumgüterindustrie sollten in Zukunft besser zusammenarbeiten. Nach Jahren der Konsolidierung, Globalisierung und Auslagerung sind die Unternehmen gefordert, neue Ansätze zur Verbesserung ihres Geschäftsmodells zu entwickeln. Das ist das Ergebnis einer Studie des Dienstleistungsanbieters Atos Origin.

Der Untersuchung zufolge steigern neue Formen von Firmen-Kooperationen die Produktinnovation und Kundennähe. Auf diese Weise können Wettbewerbsvorteile für die Zukunft freigesetzt werden.

Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln, weil sich der HandelHandel in den vergangenen Jahren stark gewandelt hat. So erwarten die Verbraucher, dass Güter weniger kosten, während die Rohmaterial- und Treibstoffkosten steigen. Top-Firmen der Branche Handel

Vor allem die IT hat der Branche bisher geholfen, den ruinösen Preiskampf zu überstehen. Mit Hilfe der Technik konnten Versorgungsketten effizienter und transparenter gemacht werden. Hersteller können Kundeninformationen einsetzen, um kundengerechtere Produkte zu schaffen und rascher auf neue Trends zu reagieren.

Unter dem Stichwort "Collaborative Excellence" zeigt die Studie kooperative Ansätze über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Sie reichen von Forschung und Entwicklung über Herstellung und Vertrieb bis hin zur IT. Durch eine verstärkt formalisierte und tiefer greifende Kooperation lassen sich Neuerungen und Änderungen bei den Business-Ansätzen der Firmen erzielen.