Auf was Anwender beim Kauf achten

Kritik an Ton- und Bildqualität von Videokonferenzen

06. April 2009
Riem Sarsam ist IDG-Redakteurin und leitet verantwortlich das CIO Leadership Excellence Program (LEP), eine exklusive Fortbildung für IT-Manager, gemeinsam veranstaltet von CIO und der WHU – Otto Beisheim School of Management .
Die meisten deutschen Unternehmen verzichten bisher auf Videokonferenzen. Der Grund für die Skepsis liegt in der Ton- und Bildqualität.

Sieben von zehn Firmen in Deutschland setzen keine Videokonferenzen ein. Entscheider bemängeln eine schlechte Ton- und Bildqualität. Dabei sehen sie durchaus Vorteile darin, Geschäftsreisen und Videokonferenzen zu kombinieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Face to Phase" des internationalen Service Providers Easynet und des Hamburger IMWF (Institut für Management- und Wirtschaftsforschung).

Momentan sieht es nicht so aus, dass Videokonferenzen vollständig Geschäftsreisen ablösen. Fast alle Befragten halten diese nach wie vor für wichtig, um den persönlichen Kontakt aufrecht zu halten. Nicht einmal ein Drittel geht davon aus, dass Videokonferenzen Reisen zu Partnern und Kunden ersetzen können.

Daran scheinen auch die Nachteile von Geschäftsreisen nichts zu ändern: Über die Hälfte der Befragten sehen, dass auf Geschäftsreisen zu viel Zeit unproduktiv verschwendet wird. Vom Stress für die betroffenen Mitarbeiter ganz zu schweigen.

Auf der anderen Seite spricht für die Befragten einiges für den Einsatz von Videokonferenzen: 59 Prozent der Fach- und Führungskräfte sehen den größten Vorteil darin, Reisekosten einzusparen. Knapp über die Hälfte schätzen an Videokonferenzen, dass es zu keinem Arbeitsausfall wegen des Reisens kommt.

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