Hausaufgaben des CIOs

Kunden - eine lästige, aber nötige Pflicht

10. Oktober 2008
Von Rudolf Brühwiler
Rudolf Brühwiler, Ex-CIO Winterthur.
Rudolf Brühwiler, Ex-CIO Winterthur.

Die CIOs sitzen in aufgeräumter Stimmung in der Bootshütte. Das Knistern des Feuers regt zum Nachdenken an. Der Professor eröffnet die Diskussion: "CIOs flüchten gern in die Bearbeitung neuer technologischer Trends und haben sogar Freude daran."

Entrüstet widersprechen die Zuhörer. "Der Betrieb muss laufen, das erwarten alle von uns. Alles andere sind dann die Add-ons für die Kür", ist der vorherrschende Tenor. Ein anderer: "Früher ging man ins Büro,
um zu arbeiten. Heute bleibt man zu Hause, um ungestört arbeiten zu können - dies ist nur dank der gut ausgelegten IT-Infrastruktur möglich."

Die Meinungen zur ersten These sind klar: Früher war man Service Provider, nun ist man Strategiepartner.
Neue Entwicklungen werden vom TO, dem Trend Officer, bearbeitet und belasten den CIO nicht mehr groß.

Die zweite Frage nach dem Innovations-Management ist komplizierter. Es wird Verbesserunspotenzial im
eigenen Bereich ausgemacht, Denkführerschaft verlangt. Immer drei bis vier Schritte voraus sein wird als Vorgabe betrachtet.

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