Oracle-Chef enttäuscht Kongressteilnehmer

Larry Ellison: America's Cup wichtiger als OpenWorld

25. September 2013
Oracle-Chef Larry Ellison versetze tausende Gäste einer Konferenz seines Software-Konzerns, um das von ihm finanzierte Segelteam beim America's Cup anzufeuern.

Der 69-jährige Milliardär strahlte auf einem Schiff vor San Francisco in die Kameras, nachdem das Oracle-Boot sich im Rennen um den Gesamtsieg halten konnte. Nur dass Ellison in diesem Moment eigentlich eine Ansprache an die Teilnehmer der hauseigenen Konferenz OpenWorld halten sollte.

Die Konferenzgäste in einem Saal in San Francisco reagierten am Dienstag enttäuscht: Schließlich kosten Tickets für Oracles OpenWorld 2.650 Dollar und die Auftritte Ellisons gelten als ein zentrales Event. Zudem wurden sie laut US-Medienberichten erst nach etwa einer Dreiviertelstunde informiert, dass Ellison doch nicht kommen werde. "Larry lässt sich entschuldigen", sagte Verwaltungsratschef Jeff Henley. "Er kann nicht an zwei Orten gleichzeitig sein." Stattdessen sprang ein für die Produktentwicklung zuständiger Manager ein, den die Teilnehmer schon am Vortag gehört hatten.

Allerdings ist auch der Schlussspurt beim America's Cup in diesem Jahr außergewöhnlich spannend, da das Team USA einen 1:8-Rückstand ausgleichen konnte. (dpa/rs)

Kommentare zum Artikel

comments powered by Disqus