CIOs sollten Vorträge kurz halten

Leitfaden für IT-Präsentationen vor dem Aufsichtsrat

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Einen CEO, der sich für IT-Strategien begeistert, kann sich ein CIO nur wünschen. Wenn Vorstandsvorsitzende von ihrem IT-Chef so richtig überzeugt sind, bitten sie ihn umso lieber mit zum Aufsichtsrat. Eine Präsentation dort ist für CIOs eine nicht-alltägliche Herausforderung. Die Analysten von Forrester geben Tipps, wie sie zu meistern ist: Kurz, knackig und verständlich, lautet die Devise.

Je mehr Technologie und Geschäft verschmelzen, umso stärker möchten Vorstände die Kontrollgremien in IT-Strategien und Initiativen einbinden. Deshalb werden Präsentationen der CIOs vor dem Board of Directors immer häufiger, um die Aufsichtsräte in Sachen ComplianceCompliance, Sicherheit und Risiko-Management auf den neuesten Stand zu bringen. Und ihnen zu erklären, wie die IT Geschäftspolitik und strategische Ziele unterstützen kann. Alles zu Compliance auf CIO.de

Der Forrester-Leitfaden für diese Präsentationen enthält klare formale und sprachliche Grundregeln: Kurz muss der Vortrag sein - nicht länger als zehn Minuten plus fünf Minuten Zeit für Fragen. Auf Fach-Jargon und unverständliche Abkürzungen sollten CIOs konsequent verzichten, ebenso auf verwirrende Schaubilder von IT-Architekturen. Die Aufsichtsräte sind keine Spezialisten und wollen das auch nicht werden.

Stattdessen sollte die Präsentation unkompliziert und anschaulich sein. Die Analysten raten den CIOs, inhaltlich an Probleme und Herausforderungen anzuknüpfen, die das Board wiedererkennt und als wichtig empfindet. Aufbereitet sind die Inhalte im Idealfall mit acht Folien. Den Aufbau unterteilt Forrester in drei Abschnitte: