Mobile-IT am Arbeitsplatz

Lieber Apps als eigenen Firmenparkplatz

30. August 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Am liebsten würden Mitarbeiter nur ein mobiles Device nutzen, aber das Gerät selbst auswählen dürfen. Von der IT fühlen sie sich allerdings zu wenig unterstützt.

Arbeitnehmer wollen von IT-Abteilungen im Unternehmen nicht nur, dass sie eine Vielzahl an mobilen Geräten unterstützen. Darüber hinaus warten sie ungeduldig auf Apps, die ihre Mobilität und Produktivität im Job erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der SAP-Tochter Sybase.

Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer glaubt, dass sie mit den passenden Apps produktiver arbeitet.
Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer glaubt, dass sie mit den passenden Apps produktiver arbeitet.
Foto: LG Electronics

Die Studienautoren werten die Ergebnisse als Warnzeichen an IT-Abteilungen, agiler mit App-Entwicklungen im Enterprise-Umfeld umzugehen. Schnell sollte eine Strategie entwickelt werden, die auf die Wünsche und Bedürfnisse der Arbeitnehmer eingeht.

Jeder zweite Befragte würde gern selbst entscheiden, welches mobile Gerät er am Arbeitsplatz nutzt. 60 Prozent der Befragten würden am liebsten nur ein mobiles Gerät nutzen. Sogar dann, wenn sie sich damit einschränken und nicht alle ihre Tätigkeiten ausüben können. Die übrigen 40 Prozent würden dann lieber mehrere Geräte nutzen, um sich nicht einschränken zu müssen.

Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer (56 Prozent) berichtet, dass sie durch die Nutzung von Apps im Enterprise-Umfeld produktiver arbeitet. Von denjenigen Arbeitnehmern, die mindestens drei solcher Applikationen nutzen, haben sogar 82 Prozent das Gefühl, dass sie so produktiver arbeiten.

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