Hauseigene RFID-Projekte erfolgreicher als Collaboration

Lieferketten-Manager erhalten mehr Macht

16. September 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Unternehmen messen ihr Supply Chain Management zunehmend am Wertschöpfungsbeitrag. Längerfristig werden Supply Chain Manager ihre Arbeit an Six Sigma ausrichten. Das sagen die Analysten von der IDC-Tochter Manufacturing Insights voraus.
Simon Ellis ist Analyst bei der IDC-Tochter Manufacturing Insights.
Simon Ellis ist Analyst bei der IDC-Tochter Manufacturing Insights.

Vorbei die Zeiten, als dem Lieferketten-Manager keiner reinredete. Künftig muss auch das Supply Chain Management (SCM) stärker auf Kosten und Effizienz achten. Für diese Mühe gibt es auch mehr Ehre: SCM-Manager sitzen immer öfter mit am Tisch, wenn die Führungsriege weitreichende Entscheidungen trifft. Das behaupten zumindest die Analysten von Manufacturing Insights, einer IDC-Tochter.

Die Experten bewerten den Status Quo und zeigen Trends für die Zukunft auf.

Wie Firmen heute SCM betreiben

1. Anwendungen für die Lieferkette müssen schnell und einfach zu integrieren sein. Der Ruf nach Prozess-Optimierung bringt es mit sich, dass der Integrierbarkeit von Supply-Chain-Applikationen mehr Bedeutung beigemessen wird als den Funktionalitäten. Dabei fließen nicht nur Kosten für externe Berater in die Rechnung ein, sondern auch die Arbeitszeit der Angestellten.

2. Erst das Business, dann die RFID. Der Hype um Chips und Tags hat sich gelegt. Heute lautet die Frage: Welches Business-Problem muss ich lösen, und ist RFID dafür wirklich das Richtige? Manchmal sind Barcodes die bessere Lösung. Wie die Analysten von Manufacturing Insights beobachten, verlangt die IndustrieIndustrie Use-Cases. Top-Firmen der Branche Industrie