Marktführer von Messaging-Lösungen konkurrieren mit Open-Source

Linux-basierte Programme sparen Geld

07. September 2006
Von Tanja Wolff
Mittelständische Firmen können beim Einsatz von E-Mail-, Kalender- und Messaging-Lösungen erhebliche Lizenzkosten sparen. Besonders Lösungen aus dem Open-Source-Umfeld stellen eine interessante Alternative zu Microsoft Exchange oder Lotus Notes dar. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Marktforscher von Berlecon.
Messaging Groupware umfasst viele verschiedene Lösungen.
Messaging Groupware umfasst viele verschiedene Lösungen.

Der Analyse zufolge sehen sich die Marktführer der IT-Branche immer größerer Konkurrenz aus dem Open-Source-Bereich ausgesetzt. So auch bei den Lösungen für E-Mail, Kalender, Kontakte und Messaging. Viele im deutschen Markt etablierte Lösungen basieren bereits auf Open-Source. Bei den Angeboten muss zwischen reinen Open-Source-Projekten und auf Open-Source-Infrastruktur basierenden Lösungen unterschieden werden.

Die Angebote, die auf Open-Source basieren, werben mit niedrigen Lizenz- und Wartungskosten. Sie machen die Einbindung von Drittanbieter-Anwendungen durch offene Formate sehr einfach.

"Gerade für mittelständische Unternehmen, die server-seitig auf Linux setzen, eignen sich Linux-basierte Lösungen", sagt Joachim Quantz, Analyst bei Berlecon. Der Grund: Eine homogene IT-Infrastruktur sei essenziell, um Aufwand und Kosten für Installation, Betrieb, Wartung und Schulung soweit wie möglich zu minimieren.

Reine Open-Source-Lösungen wie eGroupWare und OpenGroupware.org haben sich in Deutschland schon etabliert.
Reine Open-Source-Lösungen wie eGroupWare und OpenGroupware.org haben sich in Deutschland schon etabliert.

Laut der Untersuchung haben sich in Deutschland bei den reinen Open-Souce-Lösungen eGroupWare und OpenGroupware.org bereits etabliert. Sie können kostenlos aus dem Internet runtergeladen werden. Schon jetzt werden sie von zahlreichen deutschen Firmen und Kommunen eingesetzt.

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