Weltweiter Server-Markt wächst langsam

Linux-Systeme auf dem Vormarsch

12. September 2006
Von Tanja Wolff
Zwölf Prozent der weltweiten Server sind mittlerweile Linux-Server. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2005 stieg der Umsatz in diesem Jahr um rund sechs Prozent auf 1,5 Milliarden US-Dollar. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens IDC.
IBM bleibt weiter an der Spitze im Server-Markt.
IBM bleibt weiter an der Spitze im Server-Markt.

Laut der Analyse haben neben Linux auch die Server mit MicrosoftMicrosoft Windows zugelegt. So stieg der Umsatz um etwa drei Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar. Es ist auffällig, dass bei Linux und Windows im Vergleich zur Vergangenheit das Umsatzplus nur einstellig ausfällt. Alles zu Microsoft auf CIO.de

"Das zeigt, dass der durchschnittliche Verkaufswert unter einem starken Preisdruck steht, weil das Pensum in kleinen Formfaktoren zusammengelegt wird. Zusätzlich konkurrieren die Verkäufer von Servern mit umfangreichen Server-Plattformen, die den Schlüsselbaustein für einen großen Einsatz bilden", sagt Jean S. Bozman von IDC.

Die Umsätze bei den Unix-Servern gingen im Quartalsvergleich um fast zwei Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar zurück. Im Gegensatz dazu wächst das Segment der x86-Systeme. Die Absatzzahlen stiegen um fast zehn Prozent auf 1,68 Millionen Server. Die Umsätze kletterten um mehr als drei Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar. Jedoch verzeichneten die x86-Systeme damit die langsamste Wachstumsrate seit elf Quartalen.

Rangliste im Server-Markt

Mit einem Marktanteil von 31 Prozent bleibt IBMIBM an der Spitze. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum musste das Unternehmen allerdings eine Einbuße von 2,2 Prozent hinnehmen. Auf Platz zwei bleibt HPHP mit einem Marktanteil von 27,8 Prozent und einem Rückgang von 1,7 Prozent verglichen mit dem zweiten Quartal 2005. Alles zu HP auf CIO.de Alles zu IBM auf CIO.de

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