Security-Management

Log-Management gegen Datenmissbrauch

20. Juli 2009
Für viele Unternehmen ist Log-Management inzwischen wichtiger Bestandteil ihrer IT-Sicherheitsstrategie. Laut einer aktuellen Studie lassen sich dadurch Datengefährdungen frühzeitig erkennen und Compliance-Vorgaben erfüllen.

Datenmissbrauch im großen Stil war in den vergangenen Jahren oft in den Schlagzeilen. Verantwortlich für die Gefährdung der Daten war unter anderem die mangelnde Kompetenz von Unternehmen beim Log-Management wie Untersuchungen der US-amerikanischen Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) zeigen.

Effizientes Log-Management schützt Informationen

Unzureichendes Log-Management ist eine der Hauptursachen für Datenmissbrauch.
Unzureichendes Log-Management ist eine der Hauptursachen für Datenmissbrauch.
Foto: Rene Schmöl

Fehlt eine Sicherheitsüberwachung von Log-Daten in Echtzeit, lassen sich beispielsweise nicht autorisierte Zugriffe und Datenmissbräuche nur schwer erkennen und verfolgen. Außerdem können wertvolle Informationen nicht richtig geschützt werden. Umfassende Log-Protokolle, die alle Informationszugriffe und Benutzeraktivitäten sowie Sicherheitsereignisse aufzeichnen, sind eine Möglichkeit IT-Systeme effizient zu überwachen.

Unter anderem aus diesen Gründen investieren Unternehmen in der letzten zwei Jahre verstärkt in Lösungen für das Log-Management. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der US-Marktforscher The 451-Group und Tier1 Research.

Hinzu kommt, dass durch neue gesetzliche Vorgaben lückenlose Log-Protokolle vorschreiben, etwa um die Integrität von Finanzdaten zu belegen. Gleichzeitig wurden deren Aufbewahrungsfristen verlängert. Um diese gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, ist die hundertprozentige Erfassung aller Log-Daten aus unterschiedlichen Quellen, deren Analyse in Echtzeit oder vergangenheitsbezogen sowie die Speicherung und Verwaltung von Protokoll-Daten zwingend erforderlich.

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