12.000 Laptops verschwinden pro Woche

Lost in L.A.

02. Oktober 2008
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Millionen vertrauliche Dateien schlummern auf Laptops, die Geschäftsreisende auf Flughäfen verlieren und häufig nicht im Fundbüro abholen. Die meisten Geräte kommen an Sicherheitsschranken abhanden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsinstituts Ponemon.

Geschäftsreisende verlieren jede Woche mehr als 12.000 Laptops auf amerikanischen Flughäfen. Nur ein Drittel der Geräte findet zu seinem Besitzer zurück, ermittelt eine Studie des Ponemon Instituts.

Brisant: Mehr als 53 Prozent der befragten Reisenden geben an, ihre Laptops enthielten vertrauliche Informationen. 65 Prozent von ihnen haben keine Maßnahmen ergriffen, um die sensiblen Daten zu schützen.

Unternehmen sind auf flexible Arbeitnehmer angewiesen, die von allerorten auf Informationen zugreifen können. Damit setzen Firmen sich allerdings dem Risiko aus, im Falle eines Laptopverlusts oder -diebstahls vertrauliche Informationen an Dritte zu verlieren.

Los Angeles International ist der amerikanische Flughafen, an dem Geschäftsreisende am häufigsten ihren Laptop als vermisst melden. Im Ranking folgen Miami International, Kennedy International und Chicago O'Hare.

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