Secusmart

Macher des "Merkel-Phone" wollen in den Massenmarkt

10. März 2014
Die Entwickler der Technik für die abhörsicheren Handys der Bundesregierung wollen nun verschlüsselte Telefongespräche in den Massenmarkt bringen.

Die Düsseldorfer Firma Secusmart geht dafür eine Kooperation mit dem Telekom-Riesen Vodafone ein. Der Dienst "Secure Call" soll über eine App als Software-Lösung auf verschiedenen Smartphone-Plattformen verfügbar sein. Die Idee sei "ein Kanzler-Handy für alle", sagte Secusmart-Chef Hans-Christoph Quelle am Sonntag vor Beginn der Computermesse CeBIT in Hannover. Die Partner sehen zunächst vor allem Unternehmen als Zielgruppe.

Secusmart war im vergangenen Jahr im Tandem mit dem Smartphone-Hersteller BlackberryBlackberry als ein Lieferant abhörsicherer SmartphonesSmartphones für Bundesbehörden ausgesucht worden. Bei diesem Auftrag ist der Secusmart-Dienst für verschlüsselte Telefonate an die Handys des angeschlagenen Smartphone-Pioniers gebunden. Der zweite Lieferant des Bundes ist die Deutsche Telekom mit einem abgesicherten Telefon auf Basis von Samsungs Galaxy S3. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach dpa-Informationen ein Gerät von Blackberry und Secusmart bekommen. (dpa/rs) Alles zu Blackberry auf CIO.de Alles zu Smartphones auf CIO.de

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