Plädoyer für Universal-Apps

Macht Schluss mit dem App-Wirrwarr

24.10.2012
Von Thomas Heimann

Abschottung ist nicht im Kundeninteresse

Die Abschottung hat natürlich ihre Gründe und kann kurzfristig Vorteile haben. Ich glaube aber, dass sie auf Dauer nicht funktionieren wird, da sie am eigentlichen Kundeninteresse vorbei geht. Der Login in all die verschiedenen NetzwerkeNetzwerke ist einfach zeitaufwändig, die Teilnahme an den einzelnen Konversationen umständlich. Da nutzt man doch lieber eine Universal-App und lässt dafür irgendeins der sozialen Netze außen vor, das seine API nicht freigegeben hat. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Universal-Apps, die Vielfalt bieten und einen Prozess im Sinne des Nutzers unterstützen, werden besser angenommen - und darum geht es letztendlich doch. Unternehmen sollten sich bei der Entwicklung also viel mehr darauf konzentrieren, wie sie echten Mehrwert für den Kunden generieren und bereit sein, dafür über den eigenen Schatten zu springen. Denn, für welche App würden Sie sich entscheiden? Wären Sie bequem oder wären Sie loyal?

Thomas Heimann ist Senior Enterprise Architect bei Capgemini in Deutschland.

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