Jährliches Wachstum bei zehn Prozent

Managed Security als Türöffner

03. Januar 2005
Von Michael Kallus
Der Markt für Managed Security Services wächst in vielen Bereichen. Zudem können diese Services Anbietern helfen, einen Fuß in Firmen zu bekommen. Das zeigt eine EMEA-Studie der Unternehmensberatung Yankee Group.

In den nächsten fünf Jahren werden Unternehmen in Europa, naher Osten und Afrika (EMEA) jährlich um zehn Prozent mehr für Managed-Security-Services ausgeben. Das Volumen soll laut Studie von 0,5 Milliarden US-Dollar (2003) auf 0,8 Milliarden steigen (2008).

Der Markt für Managed Security Services soll bis 2008 stark wachsen.
Der Markt für Managed Security Services soll bis 2008 stark wachsen.

Damit zählen die Managed Services in EMEA zwar nur zu einem kleinen Bereich in der globalen Sicherheits-Branche, die 2004 zum Beispiel rund 11,6 Milliarden Dollar umfasst. Doch da Sicherheit immer mehr ein Kernbereich in Unternehmen wird, kann das Sicherheits-Management als strategischer Ansatz dienen, um später mehr Outsourcing-Services anzubieten, so Yankee Group.

Unter Managed-Security-Services fasst Yankee Group die Bereiche Firewall, Intrusion Detection, Denial of Service und Remote Endpoint Services zusammen. Hinzu kommen SecuritySecurity Intelligence Services, die über Bedrohungen informieren und entsprechende Empfehlungen ausgeben. Alles zu Security auf CIO.de

Das Wachstum in diesen Bereichen fällt unterschiedlich aus, ist aber laut Studie in jedem Fall beträchtlich. Eine Ausnahme sind die Investitionen in Firewall Services, die in den nächsten fünf Jahren um sechs Prozent zurückgehen sollen. Das liegt vor allem daran, so Yankee Group, dass dieser Service eher als Teil eines Pakets in Verträgen eingehen wird als ein einzelner Servicepunkt.

Weitere Meldungen:

Sicherheitsrichtlinien werden oft nicht wahrgenommen
Firmen knausern bei IT-Sicherheit
Firmen fehlen ganzheitliche Sicherheitskonzept

Bücher zu diesem Thema:

IT-Sicherheit mit System
Kommunikationssysteme mit Strategie

Studie aus diesem Bereich:

Public Sector 2004 German Vertical Report

Zur Startseite