Nutzungsszenarien für Wlan und UMTS

Manager hoffen auf mobiles Intranet

11. März 2004
Von Patrick Goltzsch
Führungskräfte in Deutschland wollen unterwegs in Zukunft mehr als nur E-Mails bearbeiten. Der Zugriff auf das Firmennetz gilt ihnen als die künftig wichtigste Anwendung.

Während der Geschäftsreise auf ihr E-Mail-Postfach zugreifen zu können, gehört für deutsche Führungskräfte mittlerweile zu den Standardanwendungen von Unternehmen. In einer Umfrage gaben zwei Drittel der befragten Manager an, ihren mobilen Internet-Zugang hauptsächlich zur Bearbeitung von E-Mails zu nutzen.

Doch der mobile Netzzugang soll in Zukunft weitere Möglichkeiten erschließen, wünschen sich die Manager. Obenan steht für 80 Prozent der Zugriff auf das Firmennetz. 60 Prozent sehen die Zusammenarbeit über das Internet als wichtig an. Dagegen ist nur für 30 Prozent der Führungskräfte das normale Surfen im Web interessant.

Um entsprechende Dienste verlässlich einplanen zu können, muss jedoch die breitbandige Infrastruktur für mobile Internet-Zugänge über Wlan und UMTS flächendeckend zur Verfügung stehen. Dann "wird die Internet-Zusammenarbeit vom Notebook aus in den Berufsalltag einziehen", sagtt Andreas Schweinbenz, Geschäftsführer der Firma Netviewer. Netviewer stellt Software für die Internet-basierte Zusammenarbeit her, die es über den Zugriff auf den Desktop erlaubt, gemeinsam etwa an Texten und Präsentationen zu arbeiten.

Für die Studie wurden bundesweit 100 Führungskräfte aus der deutschen Wirtschaft befragt. Sie wurde vom Verband der Internetwirtschaft, Eco, in Zusammenarbeit mit Netviewer durchgeführt und soll am 17. März auf der Cebit vorgestellt werden.

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