Project Portfolio Management kann helfen

Mangelhafte IT-Governance lässt Gewinne sinken

16. Mai 2007
Von Christine Ulrich
Good Governance ist nicht nur ein gesellschaftspolitisches Ideal - ohne eine gute IT-Steuerung geht’s auch in keinem Unternehmen mehr. Fehlt eine effektive IT-Governance, führt das in den meisten Betrieben zu zwei Dingen: Die Reihe der scheiternden IT-Projekte setzt sich fort, und die gesamte Wertschöpfung leidet. Das sind die Ergebnisse einer Studie des Marktforschers Butler Group.
Gute IT-Governance ist wichtig fürs ganze Geschäft.
Gute IT-Governance ist wichtig fürs ganze Geschäft.

Manche Unternehmen sehen die IT als strategisches Vermögen, in das kräftig investiert werden muss, und manche sehen sie nur als Hilfeleistung zu Minimalkosten. Wie auch immer: In der Realität sind alle Unternehmen von den Informationssystemen abhängig, weil diese integraler Bestandteil vieler Geschäftsprozesse sind. Und gerade für die Schnittstelle zwischen IT und Geschäft ist eine effektive Governance essentiell.

Ohne IT-Governance wird das Unternehmen anfällig

Wird die IT nicht wirksam gesteuert, zeigt das Unternehmen Schwächen: Kurzfristige, taktische IT-Einsätze sind ineffizient und verschlingen Geld, Ressourcen werden unproduktiv verwendet, und es wird gegen DatenschutzDatenschutz und ComplianceCompliance verstoßen. Will ein Betrieb Geschäftsprojekte starten, die von der IT erst ermöglicht werden, ist Governance gefragt: Diese muss den gesamten Lebenszyklus des IT-Werts durchspielen, Geschäfts- und IT-Elemente integrieren und einen gemeinsamen Zielkatalog verfassen. Alles zu Compliance auf CIO.de Alles zu Datenschutz auf CIO.de

Der Zweck von IT-Governance ist, einen Management-Rahmen zu schaffen, der festgelegte Eigenschaften aufweist. Erstens werden darin klare Aufgaben für alle IT-Entscheidungsbereiche verteilt. Zweitens macht er die Nachfrage nach IT-Services sichtbar. Drittens wird der Wert von IT-unterstützten Geschäftsprojekten messbar, und zwar über ihren gesamten Lebenszyklus. Viertens setzt ein solcher Rahmen standardisierte IT-Prozesse durch. Fünftens hilft er dem Unternehmen beim Risiko-Management und sechstens bei zuverlässiger Ressourcenverwendung. Die Autoren der Studie differenzieren nach folgenden Punkten.

1. Das Geschäft. Die Butler Group unterteilt die IT-Ausgaben in drei Kategorien: Unternehmensführung, Unternehmensveränderung und InnovationInnovation. Bei Ausgaben für die Unternehmensführung geht es um Verfügbarkeit, Verlässlichkeit und niedrigstmögliche Kosten der IT-Abläufe. Ein zentrales Element kann sein, einen Katalog der IT-Dienstleistungen zu erstellen. Dieser macht die Kosten für die Services sichtbar und unterstützt die Angleichung an die Geschäftsprozesse. Bei der Unternehmensführung ist effektive IT-Steuerung lebenswichtig, weil hier der größte Teil des IT-Budgets ausgegeben wird. Alles zu Innovation auf CIO.de

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