Papier und Bleistift statt Rechnungs-Software

Manuelle Buchhaltung bringt KMUs in Schwierigkeiten

10. Oktober 2005
Von Dorothea Friedrich
Schlechte Finanzplanung und antiquierte Buchhaltungsmethoden führen alleine in Großbritannien dazu, dass jährlich rund 100.000 kleine und mittlere Unternehmen schließen müssen. So stellt die Hälfte von ihnen Rechnungen immer noch per Hand aus. Nur jede fünfte Kleinfirma setzt eine spezielle Buchhaltungs-Software ein. Das sind Ergebnisse einer von der Software-Firma Key one in Auftrag gegebenen Untersuchung.

Demnach spielen Papier und Bleistift bei der Rechnungslegung in KMUs immer noch eine große Rolle. 49,8 Prozent der Befragten verzichten auf Maus und Tastatur bei buchhalterischen Aufgaben.

Ein Drittel gab an, viel zu viel Zeit für Papierkram, mit der Kontrolle von Kundenkonten oder der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen an die Buchhaltung zu verbringen.

Buchhaltung mit Papier und Bleistift oder per Tabellenkalkulation ist in KMUs Alltag. (Quelle: Key One)
Buchhaltung mit Papier und Bleistift oder per Tabellenkalkulation ist in KMUs Alltag. (Quelle: Key One)

Fehlen jedoch in einem Unternehmen, egal welcher Größe, saubere buchhalterische Verfahren und entsprechende Methoden der Rechnungsverarbeitung, so resultiert daraus nicht nur eine unzureichende Finanzkontrolle. Die Firma kann in ernsthafte Schwierigkeiten geraten.

Schlechtes Finanz-Management ist ein Grund, warum in Großbritannien 70 Prozent der Firmenneugründungen das erste Jahr nicht überleben.

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