Nutzen nicht immer erkennbar

Mehr als jedes dritte Unternehmen will Geschäftsprozesse auslagern

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Drei von vier Unternehmen sind mit dem Management von Geschäftsprozessen "stark bis sehr stark" beschäftigt. Damit rückt auch das Thema service-orientierte Architekturen (SOA) in den Fokus. Wer sich damit nicht herumschlagen mag, lagert aus - und das werden im laufenden Jahr mehr Unternehmen tun als im Vorjahr. So lauten die Ergebnisse einer Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) und IDS Scheer.
BPM ist ein Thema in den Unternehmen.
BPM ist ein Thema in den Unternehmen.

Knapp jeder vierte Befragte (24 Prozent) gibt an, sich "sehr stark" damit auseinanderzusetzen, 52 Prozent sind "stark" damit beschäftigt. An der Umsetzung hapert es allerdings noch: 44 Prozent erklären, sie hätten damit begonnen, 45 Prozent haben BPM (Business Process ManagementBusiness Process Management) teilweise abgeschlossen. Nur in acht Prozent der Firmen ist BPM bereits komplett eingeführt. Alles zu Business Process Management auf CIO.de

Als wichtigste Treiber gelten Kostensenkung, Steigerung der Effizienz beziehungsweise Produktivität und die Erhöhung der Kundenzufriedenheit.

Offenbar verlassen sich die Firmen blind auf BPM: Nur 37 Prozent geben an, die Ergebnisse der Prozessoptimierung zu messen. 45 Prozent verzichten darauf und immerhin 16 Prozent konnten diese Frage gar nicht beantworten.

Andererseits: Wer nicht misst, spart sich möglicherweise eine Enttäuschung. Jeder zehnte gibt an, die Investition in BPM bringe weniger Nutzen als erwartet. Gut jeder Fünfte (22 Prozent) erklärt, es sei "kein Nutzen erkennbar", wobei ein wackeres "noch" angefügt wird. Gleichzeitig geben aber auch 41 Prozent an, der erwartete Nutzen werde erzielt.