Die Zukunft von Facebook

Mehr Apps und Fokus auf günstige Handys

12. Februar 2014
Facebook ist in seinen ersten zehn Jahren auf 1,23 Milliarden Mitglieder gewachsen. Für weiteres Wachstum blickt das weltgrößte Online-Netzwerk vor allem auf Handys und potenzielle Nutzer in Entwicklungsländern.

Facebook setzt für zukünftiges Wachstum verstärkt auf Smartphone-Apps, dabei sollen aber auch Nutzer einfacher Handys nicht außen vor bleiben. "Wenn man wirklich viele Menschen erreichen möchte, muss man auch günstige und einfache Geräte ins Visier nehmen", sagte der unter anderem für Wachstum im Mobil-Bereich zuständige Facebook-Manager Javier Olivan. "In der westlichen Welt gehen wir oft davon aus, dass alle SmartphonesSmartphones in der Tasche haben" – dabei seien zwei Drittel der Weltbevölkerung noch gar nicht im Internet. Alles zu Smartphones auf CIO.de

FacebookFacebook startete die Initiative "Internet.org", die günstige Internet-Verbindungen in Entwicklungsländer bringen will. Einen Zwischenstand zu den Bemühungen gibt es möglicherweise Ende Februar, wenn Facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf der Mobilfunk-Konferenz Mobile World Congress in Barcelona auftritt. Alles zu Facebook auf CIO.de

Eine andere Philosophie

Olivan betonte, dass Handys und TabletsTablets inzwischen eine Schlüsselrolle für Facebook spielen. Aktuell lege rund jeder zweite neue Nutzer sein Profil auf einem mobilen Gerät an. Das ist ein scharfer Kontrast zu den ersten Versionen von Facebooks Smartphone-Apps, in denen man sich gar nicht als neuer Nutzer anmelden konnte. Alles zu Tablets auf CIO.de

In der Smartphone-Ära baue Facebook stärker auf eine Familie spezialisierter Apps, sagte Olivan. Die Nutzung auf den kleineren Bildschirmen der mobilen Geräte erfordere eine andere Philosophie als früher auf dem PC. "Wenn sich die Apps auf bestimmte Funktionen konzentrieren, macht das die Nutzer zufriedener." Nach Anwendungen etwa für Messaging startete Facebook vor einigen Tagen zunächst nur in den USA die iPhone-App "Paper", die einen alternativen Zugriff auf das Online-Netzwerk bietet. "Sie werden künftig mehr davon sehen." Inzwischen müsse von Beginn an der lückenlose Zugang zu allen Funktionen von Facebook von mobilen Geräten aus gewährleistet sein, betonte der Manager. (dpa/tö)

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