Web 2.0 und VoIP treiben den Markt an

Mehr Risikokapital für die Technik

16. November 2006
Von Tanja Wolff
Für den Technologie-Bereich ist im ersten Halbjahr 2006 mehr ausgegeben worden. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ist der Anteil des investierten Risikokapitals um eine Milliarde US-Dollar gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Butler Group.

Die Studie zeigt, dass die Gesamtinvestitionen in der ersten Hälfte 2006 auf 6,89 Milliarden Dollar gestiegen sind. Im vergangenen Jahr waren es nur 5,85 Milliarden Dollar gewesen.

"Risikokapital-Firmen waren besonders an allem interessiert, was mit dem 'Digital Home' zu tun hat, dabei unter anderem IPTV, Home entertainment und andere Multimedia Produkte", sagt Tom Jowitt, Analyst bei Datamonitor. Zu den attraktiven Bereichen hätten zudem Online-Werbung und Breitband gehört. Die Investment-Unternehmen würden auch verstärkt Interesse an der Einführung von Web 2.0 zeigen. Unter dem Gesichtspunkt, dass sie den Betrieb antreiben, würden auch soziale NetzwerkeNetzwerke immer attraktiver. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Laut der Untersuchung bleibt VoIP ein interessanter Bereich, obwohl es immer noch schwer ist, ihn aufzubrechen. Der Verkauf von Skype an Ebay im vergangenen Jahr hat zu einem sagenhaften Return on Investment für die Risikokapital-Geldgeber geführt. Doch es muss festgehalten werden, dass das einer der seltenen Fälle ist.

Der größte Deal im ersten Halbjahr ging an Amp'd Mobile virtual Network. Zum Startup bekam das Unternehmen 150 Millionen Dollar von Intel und Qualcomm. Insgesamt wurden 250 Millionen investiert. Zu den großen Geldgebern zählten unter anderem MTV und die Universal Music Group.