Toto Wolff

Mercedes-Motorsportchef reduziert Williams-Anteil

22. Juni 2014
Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat seinen Anteil am Formel-1-Konkurrenzteam Williams reduziert. Laut einem Bericht von autosport.com verkaufte der Österreich fünf seiner 15 Prozent am britischen Rennstall an den US-Amerikaner Brad Hollinger. Der Unternehmer, der 90 Krankenhäuser in den USA betreibt, erwarb zudem eine Option auf die restlichen zehn Prozent.

"Es war immer geplant, die Beteiligung an Williams zu reduzieren", sagte Wolff. "Das war wichtig für Daimler wegen der Interessenskonflikte und der ComplianceCompliance Regeln." Es sei nicht einfach gewesen, jemanden zu finden, "der gut für das Unternehmen ist und der den selben Geist hat, wie ich ihn hatte, als ich mich als Finanzinvestor Williams anschloss". Alles zu Compliance auf CIO.de

Der 42-Jährige war im November 2009 bei Williams eingestiegen. Seit Januar 2013 ist Wolff Mercedes-Motorsportchef und ebenfalls an dem in diesem Jahr dominierenden Team beteiligt. Zwischen Mercedes und Williams gibt es weitere Verbindungen: Wolffs schottische Frau Susie Wolff ist bei Williams Testfahrerin. Außerdem beliefert Mercedes die Briten mit Motoren.

Der neue Williams-Anteilseigner Hollinger ist überzeugt von der Zukunft der Königsklasse. "Ich denke, die Formel 1 liegt direkt an der Schwelle zu einem anderen explosiven Wachstumspfad", sagte er. Die Mehrheit an dem Rennstall besitzt weiter Teamchef Frank Williams mit 52 Prozent. Außer Wolff und Hollinger ist noch Patrick Head (9 Prozent) beteiligt. Der Rest der Anteile wird an der Börse gehandelt. (dpa/rs)

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Thema: Compliance

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