Anwendung Delve

Microsoft App soll Wissensarbeit optimieren

08. September 2014
Microsoft will mit einer neuen App die Wissensarbeit und den Umgang mit Informationen neu organisieren.

Dafür stellt der Software-Konzern ab dem 15. September die neue Anwendung Delve bereit. Der persönliche Assistent sei zunächst für den Einsatz in Unternehmen gedacht, erläuterte Thorsten Hübschen von MicrosoftMicrosoft, der in Deutschland für das Geschäft mit Office zuständig ist. Die Anwendung stellt innerhalb der Bürosoftware Office 365Office 365 Informationen und Verbindungen zu Arbeitskollegen intelligent zusammen und sortiert sie auf Wunsch nach bestimmten Fragestellungen. Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Office 365 auf CIO.de

Dabei sollen Arbeitsweisen und -beziehungen im Mittelpunkt stehen. Die App kann nicht nur bestimmte Dateitypen analysieren und sortieren, sondern stellt zu einem bestimmten Thema die entsprechenden Dokumente, Projekte und Teamkollegen zusammen. Dafür sollen Informationen etwa darüber, an welchen Besprechungen man teilgenommen hat und mit welchen Kollegen man zusammentrifft, für die Gewichtung verwertet werden. "Ich kann zum Beispiel die Frage nach einer Präsentation aus einem bestimmten Meeting stellen, in dem ich vor rund zwei Wochen teilgenommen habe", erläutert Hübschen.

Grundlage der Delve-Anwendung ist der selbstlernende Algorithmus Office Graph, die Suche erfolgt über Microsofts Bing. Bei der Suche sollen die sogenannten Informationssilos eingerissen werden. Unabhängig, ob es sich um E-Mails, Word- oder Excel-Dokumente, um Dateien oder Ordner handelt, soll Delve die gewünschten Informationen nach Wichtigkeit sortieren. Office Graph ziehe aus den Dokumenten automatisch die nötigen Metadaten heraus, sagte Hübschen. (dpa/rs)

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Themen: Microsoft und Office 365

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