Neue Richtlinien

Microsoft geht gegen irreführende App-Kopien vor

19. Mai 2014
Microsoft geht mit neuen Richtlinien für seinen App-Store gegen irreführende Programme vor. Künftig dürfen Namen von Apps nahestehenden Programmen wie Hilfsprogrammen nicht mehr zu nahe an dem des Originalprogramms sein, schreibt Microsoft-Manager Bernardo Zamora in einem Blog-Beitrag. Auch Logos müssen jetzt eindeutig unterscheidbar sein.

Sowohl in Microsofts Windows Store als auch in den App-Marktplätzen anderer Hersteller gibt es häufig zahlreiche Apps, deren Logos denen bekannter Apps sehr ähneln. Auch die Namen sind häufig ähnlich gewählt, mit der ursprünglichen App haben diese Programme häufig aber nichts zu tun.

Als Beispiel gibt MicrosoftMicrosoft Anleitungen für Spiele an: Aus dem App-Namen muss klar hervorgehen, dass es sich nicht um das eigentliche Spiel handele. So muss in diesem Fall die Bezeichnung "Game Guide" vor dem Spielnamen stehen, eine Nachstellung wie bisher ist nicht mehr möglich. So sollen Verwechslungen vermieden werden. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Auch bei den Logos gelten künftig strengere Richtlinien: Das Logo der ursprünglichen App muss sich ab sofort deutlich von der des verwandten Programms unterscheiden. Eine Spiegelung oder Vertauschung der Farben ist mit den neuen Regeln nicht mehr möglich. (dpa/rs)

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