Orange verkauft Minderheitsanteil

Microsoft könnte bei Dailymotion einsteigen

26. Februar 2014
Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Orange, ehemals France Telecom, will seine Minderheitsbeteiligung an Dailymotion verkaufen. Ein möglicher Käufer ist Microsoft.

Dies berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. Andere mögliche Interessenten seien Canal Plus, die Pay-TV-Tochter des französischen Mischkonzerns Vivendi, und Singapore Telecommunications. Die Gespräche mit MicrosoftMicrosoft seien aber weiter fortgeschritten. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Dailymotion wurde im Jahr 2005 und damit etwa zur gleichen Zeit wie der später von GoogleGoogle übernommene Webvideo-Platzhirsch YouTube gegründet. Es gehört zu einer Handvoll französischer Startups (darunter auch der Musik-Streaming-Dienst Deezer und die Online-Werbefirma Criteo), die auch international reüssieren und Wagniskapital auftreiben konnten. Alles zu Google auf CIO.de

Hm - eigentlich steht der Familienfilter von Dailymotion doch auf ON?
Hm - eigentlich steht der Familienfilter von Dailymotion doch auf ON?

Im Januar war Dailymotion nach Zählung der Marktforschungsfirma Comscore mit 135 Millionen Unique Video Viewers die 19.-größte Video-Webseite weltweit. Microsoft könnte den Service mit eigenen Services und Geräten wie beispielsweise Windows PhoneWindows Phone bündeln und damit die Reichweite erhöhen. Alles zu Windows Phone auf CIO.de

Im vergangenen April wollte eigentlich Yahoo schon sogar die Mehrheit an Dailymotion übernehmen. Dieser Deal wurde aber vom französischen Industrieminister Arnaud Montebourg verhindert, der keine französischen "Kronjuwelen" in amerikanische Hände fallen lassen wollte. Der französische Staat hält an Orange noch 27 Prozent.

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