Transparenz-Offensive

Microsoft lässt Regierungsvertreter in Programmcode schauen

05. Februar 2014
Microsoft will angesichts des NSA-Skandals Vertrauen zurückgewinnen und Regierungsvertretern erstmals in Europa Einblick in den Quellcode seiner Software gewähren.

In einem neuen Zentrum in Brüssel sollen sie die Programmbausteine einsehen können, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. MicrosoftMicrosoft wolle damit zeigen, dass es keine Hintertüren für Geheimdienste oder Regierungen in den Programmen gebe. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Bislang mussten Kunden aus der Regierung dafür eigens in die USA reisen, schrieb Microsoft-Managerin Marianne Janik in einem Blogbeitrag. Das neue Zentrum in Brüssel sei ein "nächster, logischer Schritt in der langfristig angelegten Transparenz-Offensive von Microsoft". Für Microsoft ist der Quellcode seiner Software eines der bestgehüteten Geheimnisse des Unternehmens.

Der NSA-Skandal hat für viel Verunsicherung und Sorge um den DatenschutzDatenschutz vor allem gegenüber amerikanischen Software- und Internet-Unternehmen gesorgt. Firmen wie GoogleGoogle oder Microsoft versuchen derzeit, das Vertrauen ihrer Kunden zurückzugewinnen. (dpa/rs) Alles zu Datenschutz auf CIO.de Alles zu Google auf CIO.de

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