Augmented Reality

Microsoft legt nach bei HoloLens

04. Mai 2015
Malte Jeschke war bis März 2016 Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.
Auf der Entwicklerkonferenz //build 2015 zeigte Microsoft weitere Demos seiner Augmented-Reality-Lösung HoloLens. Mit der Brille lassen sich virtuelle Objekte in die reale Sicht einblenden.

Und wie schon bei der ersten Präsentation der HoloLens waren die Demonstrationen auf der //build 2015 relativ beeindruckend. Ein Anwender hat in einem stilisierten Wohnzimmer per Befehl ein Video-Fenster geöffnet und dies einfach an die reale Wohnzimmerwand gepinnt. Dort hingen schon mehrere Fenster, und anderem Anwendungen wie Skype. Zudem folgte dem Nutzer sein "TV-Bild" quasi an der Wand durch die Wohnung. So wurde gezeigt, wie das Video-Fenster dem Nutzer in einen anderen Raum folgte.

Bei einer weiteren Demonstration waren ein realer Robotor und ein virtueller Roboter überlagert. So waren die Bedienelemente des Robotors nur für den Träger der HoloLens-Brille zu sehen. In der Brille wurde zudem angezeigt, wie weit sich der Roboter bereits bewegt hat, die verbleibende Akkulaufzeit, die Temperatur sowie weitere Parameter. HoloLens kann Objekte und Umgebungen erkennen, etwa um die Navigation des Robotors zu unterstützen.

HoloLens kann aber auch in Forschung und Lehre zum Einsatz kommen. So zeigte eine Medizin-Studentin, wie sie virtuelle Einblicke in den menschlichen Körper nehmen kann.

HoloLens arbeitet mit Windows 10. Jedes Windows-10-Gerät habe Schnittstellen für Sensoren, auf die Entwickler zugreifen könnten. Zum Preis oder der Verfügbarkeit der HoloLens machte MicrosoftMicrosoft auch diesmal keine Angaben. Immerhin hatte Microsoft für die Entwickler vor Ort einen größeren Schwung HoloLens zum Ausprobieren parat. (mje) Alles zu Microsoft auf CIO.de

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