Windows 9

Microsoft macht aus drei Systemen eins

30. Juli 2014
Microsofts CEO Satya Nadella hat verkündet, aus den bestehenden drei Windows-Plattformen möglichst bald eine einzige machen zu wollen. Das soll vor allem bei den App-Entwicklern einen deutlichen Schub bringen, aber auch dem Anwender nutzen.
Microsoft-CEO Satya Nadella plant ein Betriebssystem für alle Bildschirmgrößen.
Microsoft-CEO Satya Nadella plant ein Betriebssystem für alle Bildschirmgrößen.
Foto: Microsoft

Mit Windows 8, der ARM-Variante Windows RT und Windows PhoneWindows Phone unterhält MicrosoftMicrosoft derzeit drei Plattformen für verschiedene Geräte. Gerade zwischen Windows 8 und Windows RT besteht dabei optisch große Verwechslungsgefahr, während beim Funktionsumfang vieles anders ist. Windows Phone nutzt zwar seit dem Sprung auf Version 8 die gleiche Basis wie Windows 8, ist aber trotzdem nicht direkt mit dem System vergleichbar. Das soll sich künftig ändern. Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Windows Phone auf CIO.de

Wie Microsofts CEO Satya Nadella in einem Gespräch mit Analysten anlässlich der vorgelegten Geschäftsergebnisse zu Protokoll gab, werde die "nächste Version von Windows von drei Version in ein einziges Betriebssystem zusammengeführt. Das bedeutet: ein Betriebssystem für alle Bildschirmgrößen." Unter der Ägide von Vorgänger Steve Ballmer gab es bei Microsoft drei Teams, eines für jedes Betriebssystem. "Jetzt haben wir ein Team mit einer gemeinsamen Architektur", so Nadella. Ob dieser Zusammenschluss auch einen Teil der gerade angekündigten Massenentlassungen notwendig machte, sagte der CEO nicht.

Mit Windows 9 sollen also SmartphonesSmartphones, Tablets, Laptops und Desktops betrieben werden. In den vergangenen Monaten hatte Microsoft darauf bereits hingearbeitet, unter anderem mit speziellen ToolsTools für Entwickler. Nun folgt die offizielle Bestätigung der Marschroute. Vor allem App-Entwickler dürfte es freuen, wenn ihre Anwendungen künftig tatsächlich auf allen Windows-Plattformen laufen und dabei nur einmal programmiert werden müssen. Alles zu Smartphones auf CIO.de Alles zu Tools auf CIO.de

Ein erster Schritt in diese Richtung sind bereits die auf der Build 2014 angekündigten Universal Apps, wo rund 90 Prozent Code bei der Entwicklung von Anwendungen für Smartphone, Tablet und PC wiederverwendet werden können. Sofern Integration und Anpassung gut gelingen, wird das auch Vorteile für den Anwender mitbringen, der nicht auf einem Gerät eine App nutzen kann, die es auf einem anderen nicht gibt.

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