Steve-Ballmer-Nachfolger

Microsoft will neuen Chef vor Jahresende finden

10. Oktober 2013
Die Zeit von Steve Ballmer an der Microsoft-Spitze geht nach Bloomberg-Informationen schneller als bislang angenommen zu Ende. Der Verwaltungsrat des Windows-Konzerns will demnach eine allzu lange Übergangsphase vermeiden.

Der Software-Riese MicrosoftMicrosoft will laut einem Medienbericht noch bis zum Jahresende einen Nachfolger für den scheidenden Chef Steve Ballmer finden. Der Verwaltungsrat des Windows-Konzerns enge derzeit die Kandidatenliste ein, schrieb die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Es habe Gespräche mit Kandidaten wie Ford-Lenker Alan Mulally und dem bisherigen Nokia-Chef Stephen Elop gegeben, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Dagegen habe der Chef der Handelsplattform Ebay, John Donahoe, kein Interesse an dem Job gezeigt.

Ballmer hatte nach über 13 Jahren an der Microsoft-Spitze im August seinen Rückzug binnen zwölf Monaten angekündigt. Er hatte nur wenige Wochen davor einen groß angelegten Konzernumbau angestoßen, der Microsoft stärker zum Anbieter von Geräten machen soll. Bisher verdiente Microsoft sein Geld vor allem mit dem Verkauf von Software wie das Betriebssystem Windows und die Office-Büroprogramme. Zuletzt kündigte der Konzern den Kauf der Handy-Sparte von Nokia an, der Elop zu seinem früheren Arbeitgeber Microsoft zurückbringt.

Weitere Kandidaten für den Spitzenjob sind laut Bloomberg der frühere Skype-Chef Tony Bates, der mit der Übernahme des Online-Dienstes zu Microsoft stieß, sowie Paul Maritz, heute Chef des Cloud-Spezialisten Pivotal und einst die Nummer drei bei dem Windows-Konzern. (dpa/rs)

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