Brasilien

Milliarden-Versteigerung für neue G4-Lizenzen

01. Oktober 2014
Die Telekommunikationsunternehmen Claro, Tim und Telefônica/Vivo haben sich in Brasilien mit Milliarden-Geboten drei nationale Lizenzen für die schnelle Mobilfunkgeneration G4 gesichert.

Insgesamt summierten sich die abgegebenen Offerten für die auf 15 Jahre vergebenen 700-Megahertz-Frequenzen auf 5,8 Milliarden Reais (1,87 Mrd Euro). Claro legte am Dienstag dabei mit 1,94 Milliarden
Reais das höchste Gebot vor, das rund ein Prozent über dem Mindestgebot (1,92 Mrd Reais) lag. Tim und Vivo rangierten mit ihren Offerten kurz dahinter, kamen aber ebenfalls zum Zug.

Die nationale Telekommunikationsbehörde Anatel hatte insgesamt sechs Lizenzen ausgeschrieben, von denen Claro, Tim und Vivo die drei nationalen ersteigerten. Die Milliarden können innerhalb von acht Jahren gezahlt werden und gehen in die öffentliche Kasse.

Bereits im Juni 2012 waren G4-Lizenzen versteigert worden, allerdings auf der 2,5-Gigahertz-Frequenz. Die 700-Megahertz-Frequenz soll die schnelle mobile Internetverbindung mit Handys und TabletsTablets auch in ländlichen Regionen sichern. Für diese Frequenz, die unter anderem auch in den USA und Argentinien genutzt wird, sind weniger Antennen notwendig. (dpa/rs) Alles zu Tablets auf CIO.de

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