Finance IT


Mobile Payment

Mit der App an die Supermarktkasse

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Künftig sollen sich Kunden beim Bezahlen im Supermarkt mit einer App anmelden können. Ebenso beim Geldabheben am Automaten. Das verspricht zumindest der IT-Dienstleister Fiducia.
Klaus-Peter Bruns, Vorstandschef der Fiducia, beobachtet ein steigendes Interesse an Mobile Payment und Cardless Cash.
Klaus-Peter Bruns, Vorstandschef der Fiducia, beobachtet ein steigendes Interesse an Mobile Payment und Cardless Cash.
Foto: Fiducia IT AG

Smartphone und Tablet bestimmen das Banking von morgen. Das behauptet zumindest Klaus-Peter Bruns, Vorstandschef des Karlsruher IT-Dienstleisters Fiducia. Die Fiducia, der größte Dienstleister innerhalb der genossenschaftlichen Finanzgruppe, präsentierte sich im April auf der Bankfach-Messe COM13 in Nürnberg.

Bruns geht davon aus, dass sich SmartphonesSmartphones und TabletsTablets zur Plattform für Kommunikation und Geschäfte zwischen Bank und Kunde entwickeln. Das heißt, dass die mobilen Geräte die Art und Weise des Bezahlens prägen. Alles zu Smartphones auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de

Dazu ein Beispiel: Künftig soll sich der Kunde an der Supermarkt-Kasse mit seinem VR-NetKey- und PIN bei einer App für mobile Payment anmelden. Ein individueller Sicherheitscode soll den Bezahlvorgang schützen. Nach diesem Prinzip soll es künftig auch möglich sein, per App Geld am Automaten abzuheben.

Solche Modelle seien in den USA und Asien unter dem Schlagwort "Cardless Cash" fast schon Alltag, erklärt Bruns. Dabei basieren solche Lösungen auf Software-Komponenten - weder Händler noch BankenBanken müssen neue Hardware kaufen. In Deutschland steckt diese Technologie noch in den Kinderschuhen. Top-Firmen der Branche Banken