Cloud Computing und Data Analytics

Mit diesen Skills bekommen Sie den Job

Johannes Königes ist freier Autor in München.
"Cloud und Distributed Computing" sowie "Statistische Analysen und Data Mining" – das sind dem Netzwerk LinkedIn zufolge die beruflichen Skills, die 2015 weltweit gefragt waren, und auch in Deutschland gehören diese Kenntnisse zu den Top 5 im Ranking.

Sie suchen eine neue berufliche Herausforderungberufliche Herausforderung? Dann werden Sie Cloud- oder Datenspezialist! Das Netzwerk LinkedIn hat die "wichtigsten Skills, die 2015 zur Einstellung von Mitarbeitern geführt haben", veröffentlicht. Weltweit ganz oben in der Liste: "Cloud und Distributed Computing" sowie "Statistische Analysen und Data Mining". Alles zu Jobsuche auf CIO.de

In Zeiten von Big Data sind Data Scientists und Analysten gefragt wie nie zuvor. Denn um den in der Datenflut verborgenen Schatz zu heben, müssen Unternehmen heute beim Auswerten ihrer Daten vor allem schnell sein. Ohne die Unterstützung durch Datenanalyse-Tools geht dabei gar nichts: Einer Studie von BARC (Business Application Research Center) zufolge haben deutsche Unternehmen 2014 rund 1,3 Milliarden Euro für Software ausgegeben, mit der sich Daten rechtzeitig, flexibel und in guter Qualität verfügbar machen lassen.

Datenanalyse wird in Zukunft zu den Basisfähigkeiten gehören

Wie aber kann man sich die Qualifikation aneignen, um mit solchen Anwendungen arbeiten zu können? "Natürlich ist eine solide theoretische Basis von Vorteil", räumt Henrik Jörgensen, Country Manager des Datenanalyse-Spezialisten Tableau, ein. Vor allem tiefergehende, komplexe Auswertungen könnten nur von ausgewiesenen Data Scientists bearbeitet werden.

Für viele Analysen bedarf es keines umfangreichen technischen Know-Hows. Mit einfachen Mitteln kann man sogar den Chef beeindrucken.
Für viele Analysen bedarf es keines umfangreichen technischen Know-Hows. Mit einfachen Mitteln kann man sogar den Chef beeindrucken.
Foto: Ditty about summer - shutterstock.com

Whitepaper: Der Nutzen des Chief Data Officers

Der Chief Data Officer (CDO) wird immer öfter zu einer zentralen Führungkraft in Unternehmen auf der ganzen Welt. Der Grund ist die zunehmende Relevanz von Daten. Denn Daten sind überall und allgegenwärtig; sie untermauern jede Transaktion, jeden Betrieb und jegliche Interaktion innerhalb und außerhalb von Organisationen. Daten sind aber auf eine Infrastruktur angewiesen, sie müssen gespeichert, archiviert, analysiert und gesichert werden. Dafür braucht es den CDO. In dieser IBM-Studie wird die Rolle des CDO durchleuchtet und gezeigt, welche Vorteile Unternehmen konkret von ihm haben.

Aber nicht alle Analysen sind so aufwändig. "Oft handelt es sich um einfache Daten - etwa die regionale Verteilung von Umsätzen oder die Aufteilung der Kunden nach Produktkategorien - die im Prinzip jeder auswerten kann", so Jörgensen. Sofern ihm die richtigen Tools zur Seite stehen. So gibt es heute Werkzeuge für die Datenanalyse und Datenvisualisierung, die leicht zu bedienen sind und die weder große Vorkenntnisse noch Programmieraufwand erfordern.

Mit so genannten Self-Service-BI-Anwendungen etwa lassen sich Excel-Listen, aber auch Daten aus vielen anderen Quellen in kürzester Zeit auswerten und in anschauliche Grafiken verwandeln. Damit können die Mitarbeiter nicht nur den Chef beeindrucken - sie lernen auch durch Ausprobieren und "Spielen" mit den Daten bei jeder Analyse Neues hinzu und können sich durch Training on the Job mit der Zeit auch an anspruchsvollere Aufgaben wagen. "Die Fähigkeit Daten zu analysieren wird in einer von Informationen getriebenen Wirtschaft künftig zu den Basisfähigkeiten von Mitarbeitern gehören", sagt Henrik Jörgensen.

LinkedIn wertet einmal pro Jahr die Profile seiner mittlerweile mehr als 330 Millionen weltweiten Mitglieder aus, um die Fähigkeiten und Erfahrungen zu ermitteln, die auf dem Arbeitsmarkt gerade besonders gefragt sind.

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