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Postbank/Visa Europe

Mit "Visa payWave" im In- und Ausland zahlen

25. Januar 2012
Von Ursula Pelzl
Die Postbank stattet ab Sommer 2012 alle neuen VISA GOLD- und PLATINUM-Karten mit der kontaktlosen Zahlfunktion "Visa payWave" aus.

Auch die Postbank bietet künftig kontaktloses Bezahlen an - vorerst jedoch nur auf allen neu auszugebenden VISA GOLD- und PLATINUM-Kreditkarten. Eine Ausweitung des Angebotes auf alle Kredit- und auch Debitkarten will die Bonner Bank im Nachgang prüfen.

Kontaktloses Bezahlen im In- und Ausland vespricht die Funktion "Visa payWave".
Kontaktloses Bezahlen im In- und Ausland vespricht die Funktion "Visa payWave".
Foto: Visa payWave

Das Angebot, das die Postbank gemeinsam mit ihrem Partner Visa Europe entwickelt hat, ermöglicht Visa payWave-Nutzern das kontaktlose Zahlen bis zu einem Betrag von 25 Euro ohne Geheimnummer (PIN) oder Unterschrift. Liegt der Betrag darüber, legitimieren sich die Kunden mit ihrer Unterschrift. Ein vorheriges Aufladen der Karte ist nicht erforderlich. Jede Transaktion wird auf der Kartenabrechnung ausgewiesen.

Postbank-Kunden können Visa payWave international einsetzen - überall dort wo kontaktlose Zahlungen nach dem weltweiten EMV-Standard angeboten werden. Am weitesten verbreitet ist Visa payWave derzeit in England, Polen und der Türkei. Im europäischen HandelHandel verarbeiten derzeit über 175.000 Terminals kontaktlose Zahlungen. Auch in Deutschland ist die Umstellung auf die kontaktlose Zahlungsabwicklung mit Visa payWave im Handel angelaufen. Top-Firmen der Branche Handel

Zuvor hatte bereits die Deutsche Kreditwirtschaft bekanntgegeben, dass Kunden der deutschen Geldinstitute unter dem Markenzeichen "girogo" künftig mit der Bank- oder Sparkassenkarte kontaktlos zahlen können. Im Unterschied zu Visa payWave müssen die Geldkarten vorab aufgeladen werden. Das Limit für kontaktloses Zahlen via "girogo" ist auf 20 Euro festgesetzt.