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Lehrerverband

"Mittelalterliche" IT-Ausstattung an Schulen kritisiert

05. April 2016
Die digitale Schule ist in Deutschland noch ferne Zukunft. Die IT-Ausstattung sei oft noch geradezu "mittelalterlich", beklagen Lehrer.
Medienkompetenz könne nur vermittelt werden, wenn die IT-Ausstattung "nicht mehr mittelalterlich" sei, fordert der Verband Bildung und Erziehung.
Medienkompetenz könne nur vermittelt werden, wenn die IT-Ausstattung "nicht mehr mittelalterlich" sei, fordert der Verband Bildung und Erziehung.
Foto: Monkey Business - Fotolia.com

Die Schulen in Deutschland sind nach Ansicht des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) bei der Ausstattung mit moderner Informationstechnologie immer noch rückständig. Eine professionelle Ausstattung gebe es in den meisten Fällen nicht, kritisierte der VBE.

Der Bundesvorsitzende Udo Beckmann verwies auf eine repräsentative Lehrer-Befragung des Politikforschungsinstituts Forsa für den VBE. Demnach gaben nur 47 Prozent der Befragten an, dass sich an ihrer Schule IT-Fachpersonal um die Ausstattung und Sicherheit kümmere. In den meisten Fällen werde die Aufgabe hingegen einzelnen Fachlehrern überlassen.

Medienkompetenz könne nur vermittelt werden, wenn die IT-Ausstattung "nicht mehr mittelalterlich" sei und Lehrer nicht länger darauf angewiesen seien, sich dafür privat fortzubilden, unterstrich Beckmann. Auch an anderer Stelle gebe es viel Handlungsbedarf: "Schulleiter brauchen Anerkennung und eine angemessene Bezahlung." Daran hapere es weiterhin. (dpa/rs)

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