Jeder Fünfte hat keine Ahnung von der praktischen Umsetzung

Mobile Arbeitsplätze: Begehrt, aber nicht durchdacht

29. September 2006
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Sechs von zehn IT-Entscheidern gehen davon aus, dass der Bedarf an mobilen Arbeitsplätzen steigt – gleichzeitig gibt jeder Fünfte zu, er habe keinen Plan für die praktische Umsetzung. Das meldet der Dienstleister Centracon in einer Umfrage.
Die Mehrheit ist überzeugt: Mobile Arbeitsplätze sind im Kommen
Die Mehrheit ist überzeugt: Mobile Arbeitsplätze sind im Kommen

Nur 26 Prozent der Teilnehmer sehen sich "im Detail" über Lösungsansätze informiert. 52 Prozent geben an, sie hätten "allgemeines" Wissen darüber.

Geht es um die faktische Einrichrung mobiler Arbeitsplätze, schwindet die Euphorie.
Geht es um die faktische Einrichrung mobiler Arbeitsplätze, schwindet die Euphorie.

Auf die Frage nach der Wichtigkeit der Umsetzung solcher Konzepte wollen denn auch nur ein knappes Viertel (23 Prozent) hohe Priorität einräumen. 42 Prozent kreuzen "mittlere Priorität" an. Mit 35 Prozent denkt immerhin mehr als jeder Dritte, das praktische Einrichten mobiler Arbeitsplätze genieße bisher keine Priorität.

Diese Ergebnisse konterkarieren die Aussage, wonach die Bedeutung Endgeräte-unabhängiger Arbeitsplätze steigt, um die Organisationsbedingungen zu vereinfachen und die Mitarbeiter mobiler zu machen.

Dennoch scheint dies Konsens zu sein: Nur ein Viertel der Befragten glaubt, dass der Bedarf an solchen Arbeitsplätzen nicht oder nur gering wächst. 14 Prozent erwarten ein moderates Wachstum, während die Mehrheit von 59 Prozent einen deutlich steigenden Bedarf sieht.