Sicherheit der Netzwerke im Vordergrund

Mobile Endgeräte weitgehend sicher - bis 2007

25. Juli 2005
Von Ingo Butters
Die Angst, dass sich ein Virus oder Wurm massenhaft auf Handys oder PDAs verbreitet, ist derzeit noch unbegründet, sagen Sicherheitsexperten von Gartner. In zwei Jahren könnte die Situation aber anders aussehen: Ein konsolidierter Markt für mobile Endgeräte birgt größere Sicherheitsrisiken. Die verbleibende Zeit sollten Anwender und Anbieter deshalb nutzen, um sich auf Gefahren vorzubereiten.

Die Chancen, dass sich ein Virus oder Wurm auf mehr als 30 Prozent aller mobilen Endgeräte verbreiten kann, werden nach Einschätzung von Gartner innerhalb der nächsten zwei Jahre konstant klein bleiben. Der Grund: Derzeit bietet der Markt noch nicht die Voraussetzungen, die schädliche Software benötigt, um wirklich großen Schaden anzurichten. 2007 wird sich das allerdings ändern. Verantwortlich sind im Wesentlichen drei Faktoren:

• Wachsender Marktanteil von SmartphonesSmartphones: Die Gefahr einer sich rasch verbreitenden Virus-Attacke steigt mit der Verbreitung der so genannten Smartphones, also von Handys, die neben der klassischen Telefonie Zusatzfunktionen wie den Empfang, die Verarbeitung und das Versenden von E-Mails unterstützen. Für 2007 sagt Gartner einen Marktanteil der Smartphones von 15 Prozent voraus – das Risiko einer sich rasch ausbreitenden Viren-Attacke steigt. Alles zu Smartphones auf CIO.de

• Intensive Nutzung von ausführbaren E-Mail-Anhängen: Eine Voraussetzung für die Verbreitung von Viren und Würmern sind E-Mail-Anhänge, die Nutzer auf den mobilen Endgeräten regelmäßig speichern und ausführen. Damit schädliche Software nennenswerten Schaden durch massive Ausbreitung anrichten kann, muss ein gewisser Schwellenwert an Nutzern erreicht werden, die solche E-Mail-Anhänge auf ihren mobilen Geräten nutzen. Laut Gartner liegt der Schwellenwert bei rund 30 Prozent – 2007 wird er erreicht sein.

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