Weil das Geld knapp ist, fehlen IT-Sicherheitsstrategien

Mobile Security ohne Konzept

29. November 2005
Von Dorothea Friedrich
Unternehmen sind nur unzureichend vor Sicherheitsbedrohungen ihrer IT geschützt. Restriktive Budgets und fehlende personelle Kapazitäten führen laut einer Umfrage der Berater von Experton Group zu mangelnden Sicherheitsvorkehrungen. Zudem fehlen Gesamtkonzepte für eine IT-Security, die auch mobile Endgeräte einschließt.

Nur jeder dritte Befragte glaubt laut Umfrage, dass Firmen der eigenen Branche derzeit einen ausreichenden Schutz vor Attacken auf die IT-Sicherheit entwickelt haben.

So schätzen Unternehmen den Stand ihrer IT-Sicherheitsbemühungen ein. (Quelle: Experton)
So schätzen Unternehmen den Stand ihrer IT-Sicherheitsbemühungen ein. (Quelle: Experton)

Größte Hindernisse auf dem Weg zu einer optimalen Absicherung von Systemen und Geschäftsprozessen sind demnach Personal- und Geldmangel. Die Frage nach dem Kosten-Nutzen-Verhältnis von Investitionen ("wieviel Sicherheit ist gut genug?“) spielt ebenfalls eine Rolle bei der Umsetzung von Sicherheitsanforderungen.

IT-Budgets sollen steigen

Allerdings reagieren die Unternehmen nun auf Etat-Engpässe. 34 Prozent wollen die Ausgaben für IT-Sicherheit im kommenden Jahr erhöhen. Eine gleich hohe Zahl ist noch unentschieden. 31 Prozent planen keine Veränderung. Hohe Priorität räumen die Befragten dem Virenschutz, dem Content Filtering und dem Einsatz von Firewalls ein.

Langfristig sehen sie aber auch, dass Fragen der VoIP-Sicherheit, der Authentifizierung und E-Mail-Verschlüsselung, des Identity Managements und von Intrusion Detection and Prevention eine wachsende Bedeutung erlangen.

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