Studie der Info AG

Mobiler Datenzugriff hinkt Wünschen hinterher

21. Oktober 2011
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Eine flexible IT, mobile Endgeräte und Vernetzung mit Geschäftspartnern: Das wünschen sich Mittelständler. Allerdings hapert es bei vielen an der Umsetzung.
IT-Ziele des Mittelstands laut Trendradar der Info AG: Lücken zwischen Relevanz und Umsetzung
IT-Ziele des Mittelstands laut Trendradar der Info AG: Lücken zwischen Relevanz und Umsetzung
Foto: Info AG, Trendradar Mittelstand

"Wir müssen mit unseren Produkten und Dienstleistungen dort sein, wo der Kunde ist" - das sagen gut drei von vier (77 Prozent) deutschen Mittelständlern. Das heißt für sie: Mitarbeiter brauchen mobile Geräte und Datenzugriff von überall und jederzeit. Das geht aus dem Papier "IT-Perspektiven 2010 - Trendradar Mittelstand" hervor, für den 200 Entscheider befragt wurden. Herausgeber ist die Hamburger Info AG in Zusammenarbeit mit dem CIO-Magazin.

Laut der Befragung haben Mittelständler an verschiedenen Fronten zu kämpfen. Zwei Drittel (66 Prozent) erklären, politische Vorgaben und Regularien auf EU-Ebene hätten für ihr Unternehmen "immer größere Bedeutung". Fast ebenso viele (63 Prozent) beklagen, Planung und Steuerung von Warenflüssen würden immer komplexer.

Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) berichtet, dass neue Technologien und sich wandelnde Anforderungen neue Lösungen in ihrer Logistik erforderten. 45 Prozent beobachten, dass die Mitarbeiter "immer häufiger" beim Kunden vor Ort sein müssten.

Die Studienautoren wollten wissen, was das für die IT bedeutet. Dabei haben sie verschiedene Punkte sowohl nach Relevanz als auch nach Umsetzung abgefragt. An einigen Punkten zeigen sich erhebliche Diskrepanzen.

Zur Startseite