In zehn Jahren mehr als 50 Prozent Marktanteil

Mobiles VoIP wird sich durchsetzen

04. Juni 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Traditionelle Mobilfunkanbieter stehen vor großen Herauforderungen. Die Berater von Gartner gehen davon aus, dass mobile VoIP sich bis 2019 durchsetzen wird und empfehlen, schon jetzt über die Veränderungen nachzudenken.

Dem Beratungsunternehmen Gartner zufolge wird mobile Sprachkommunikation über VoIP von Drittanbietern zu einer großen Herausforderung für traditionelle Mobilfunkanbieter. Gartner vermutet, dass bis 2019 traditionelle netzwerk-basierte Mobilfunkanbieter einen großen Anteil ihres Sprachkommunikationsaufkommens an neue VoIP-Anbieter verlieren werden.

2019 werden mehr als 50 Prozent der mobilen Telefonate über VoIP laufen.
2019 werden mehr als 50 Prozent der mobilen Telefonate über VoIP laufen.
Foto: Vodafone D2 GmbH

In zehn Jahren sollen mehr als 50 Prozent der mobilen Sprachkommunikation über End-to-End VoIP laufen. Die Berater stellen fest, dass die heutigen Bedingungen für eine so große Ausweitung von mobiler VoIP nicht ausreichen. Sie kalkulieren fünf bis acht Jahre, bis die Bedingungen einigermaßen erfüllt sein werden.

Wenn die Voraussetzungen auf dem Markt - etwa NetzwerkeNetzwerke der vierten Generation - sich durchgesetzt haben werden, werde es schnell gehen mit der Ausbreitung von mobiler VoIP. Die Vorteile und Kosteneinsparungen seien für Nutzer viel zu groß, als dass es anders kommen könnte. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Die Berater gehen davon aus, dass SMS und E-Mail die stärksten Mitbewerber sein werden. Die Begründung lautet: Menschen werden dann bevorzugt Medien nutzen, die unaufdringlicher sind, weniger Emotionen transportieren und Zeit sparen.