MWC 2015

Mobilfunker wollen bei 5G-Standard frühere Fehler vermeiden

03. März 2015
Beim Aufbau des künftigen Mobilfunkstandards 5G will die Branche Fehler der Vergangenheit vermeiden.

Vor den technischen Anforderungen an ein schnelles mobiles Breitband für die Zukunft steht nach Ansicht der Telekommunikationsunternehmen erst einmal, was die Kunden mit ihrem Netz anfangen wollen. "Die Technologie folgt aus dem Anwendungsfall", sagte Telekom-Technikmanager Bruno Jacobfeuerborn auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona am Dienstag.

Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Technik Telekom Deutschland GmbH
Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Technik Telekom Deutschland GmbH
Foto: Telekom

In einer Arbeitsgruppe großer Anbieter - darunter unter anderem die Deutsche TelekomDeutsche Telekom, TelefonicaTelefonica , Vodafone und Orange - hat die Branche solche Anforderungen an das künftige Mobilfunknetz gestellt. Zu diesen gehören schnelle Reaktionszeiten für die Kommunikation von vernetzten Geräten untereinander, etwa von selbstfahrenden Autos. Zudem soll die neue Technik Geschwindigkeiten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde überall ermöglichen sowie eine hohe Verlässlichkeit für kritische Anwendungen wie etwa in der Medizin bringen. Top-500-Firmenprofil für Deutsche Telekom Top-500-Firmenprofil für Telefonica

In der Vergangenheit hatte die Branche insbesondere beim Mobilfunkstandard UMTS viel Geld für die Aufrüstung der Netze auf neue Technik ausgegeben, ohne den Kunden im Anschluss überzeugende Angebote für deren Nutzung machen zu können. "Da hat die Branche keinen guten Job gemacht", räumte Jacobfeuerborn ein. (dpa/tc)

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