Wie sich Arbeitnehmer motivieren

Monster: Für Deutsche zählt das Geld

02. Juli 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Das Karriereportal Monster fragte mehr als 28.000 Arbeitnehmer nach ihrem persönlichen Ansporn im Job. International steht der eigene Leistungsanspruch an erster Stelle, die Aussicht auf Beförderung ist nur ein nachrangiger beruflicher Anreiz.

Wenn deutsche Arbeitnehmer sich anspornen, dann denken sie an ihre Bezahlung und ihre eigenen Leistungsansprüche. 35 beziehungsweise 34 Prozent der befragten Deutschen gaben diese beiden Motivationsfaktoren bei einer Umfrage des Karriereportals Monster an. Damit zählt Deutschland gemeinsam mit Österreich und Polen zu den drei Ländern, in denen die Bezahlung das größte Gewicht hat.

Deutsche können sich im Job am besten mit dem Gedanken an Geld motivieren.
Deutsche können sich im Job am besten mit dem Gedanken an Geld motivieren.
Foto: MEV Verlag

In Gesamteuropa und Kanada sah die Verteilung nämlich ein wenig anders aus. Von den 28.000 Befragten motivieren sich 45 Prozent am stärksten über die persönliche Zufriedenheit mit der eigenen Leistung - elf Prozent mehr als in Deutschland. Für 31 Prozent der Arbeitnehmer ist die Bezahlung der ausschlaggebende Ansporn im Job.

Für knapp ein Fünftel (19 Prozent) ist die Anerkennung von außen am wichtigsten. Diese Menschen motiviert es am meisten, wenn sie vom Chef oder von den Kollegen gelobt werden. In Deutschland legt sogar mehr als ein Viertel der Arbeitnehmer Wert auf das Lob im Job.

Die Aussicht auf eine Beförderung ist in allen Ländern ein nachrangiger beruflicher Anreiz. Gerade einmal sechs Prozent der weltweit Befragten motivieren sich am stärksten durch den beruflichen Aufstieg. In keinem Land nannten mehr als acht Prozent der Umfrageteilnehmer die Beförderung als stärksten Motivationsfaktor.

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