CIO Auf- und Aussteiger


Wechsel von Benteler

Mossanen neuer Osram-CIO

04.12.2014
Kian Mossanen ist zum IT-Chef beim Münchener Leuchtmittelkonzern Osram aufgestiegen. Er folgt auf Robert Wittgen.
Kian Mossanen ist neuer CIO beim Münchner Leuchtmittelkonzern Osram. Zuvor war er beim Paderborner Automobilzulieferer Benteler tätig.
Kian Mossanen ist neuer CIO beim Münchner Leuchtmittelkonzern Osram. Zuvor war er beim Paderborner Automobilzulieferer Benteler tätig.
Foto: Osram

Seit Juni ist Kian Mossanen (33) neuer CIO beim Leuchtmittelhersteller Osram. Das bestätigte jetzt ein Konzernsprecher gegenüber CIO.de. Bereits im März dieses Jahres kam er als Leiter IT Services zum Münchener Unternehmen. In seiner neuen Funktion berichtet er an Finanzvorstand Klaus Patzak (49).

Mossanen kommt vom Paderborner Automobilzulieferer Benteler, wo er im Februar 2010 als Leiter Service- und ProjektmanagementProjektmanagement startete. Im April 2012 stieg der Betriebswirt dann zum IT-Director bei der Benteler Automobiltechnik GmbH auf. Alles zu Projektmanagement auf CIO.de

Seine berufliche Laufbahn startete er 2006 als Diplomand/Analyst für die strategische Standortplanung bei der Robert Bosch GmbHRobert Bosch GmbH, bevor er 2007 als Doktorand/Assistent der Geschäftsleitung zur Siemens AGSiemens AG wechselte an der Universität Erlangen-Nürnberg promovierte. Top-500-Firmenprofil für Robert Bosch GmbH Top-500-Firmenprofil für Siemens AG

Bei Osram folgte er auf Robert Wittgen (56), der laut Osram eine neue Funktion im Konzern angetreten hat. Der Betriebswirt war seit Anfang 2007 CIO bei Osram.

Eine der wichtigsten Aufgaben bei Osram wird für Mossanen sein, eine globale IT-Service-Organisation auf- und auszubauen. Außerdem wolle er die IT-Serviceleistungen standardisieren, wie er gegenüber CIO.de erklärte. Dabei sollen seiner Darstellung zufolge die lokalen, sich schnell verändernden Geschäftsanforderungen aber nicht vernachlässigt werden.

Osram im Überblick

Der Leuchtmittelkonzern beschäftigte Ende des Geschäftsjahres 2014 weltweit rund 34.000 Mitarbeiter und erzielte in dem Geschäftsjahr einen Umsatz von über 5,1 Milliarden Euro.

Die Marke "Osram" wurde 1906 von der Deutschen Gasglühlicht-Anstalt (auch Auer-Gesellschaft genannt) angemeldet. Der Markenname war eine Wortneuschöpfung aus den früher gängigen Glühwendel-Materialien - zuerst Osmium und später Wolfram.

Das Unternehmen Osram entstand erst 13 Jahre später im Juli 1919, als die Firmen AEG, Siemens & Halske AG und Auer-Gesellschaft ihre Glühlampenproduktion zusammenlegten.

Vor dem Börsengang im Juli 2013 war Siemens der alleinige Gesellschafter von Osram und ist nun weiterhin als Minderheitsaktionär mit 17 Prozent an dem Unternehmen beteiligt.

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