Hoffnungsschimmer für Blackberry

Nato lässt Blackberrys für vertrauliche Kommunikation zu

01. Oktober 2013
Nach zahlreichen Hiobsbotschaften gibt es auch wieder eine gute Nachricht für den ums Überleben kämpfenden Smartphone-Pionier Blackberry.

Die Nato hat seine SmartphonesSmartphones und Dienste für vertrauliche Kommunikation zugelassen. Damit könnten
entsprechende Behörden in allen 28 Mitgliedstaaten des Militärbündnisses die Geräte mit dem neuen Betriebssystem BlackberryBlackberry 10 und die Service-Plattform des Unternehmens einsetzen, teilte Blackberry am Dienstag mit. Alles zu Blackberry auf CIO.de Alles zu Smartphones auf CIO.de

Blackberry durchlebt derzeit eine harte Durststrecke. Nach einem Verlust von 965 Millionen Dollar sollen 40 Prozent der Arbeitsplätze gestrichen werden. Das Unternehmen fand zwar einen Käufer, zur Finanzierung des Deals gibt es aber noch viele Fragen.

Der große Hoffnungsträger Blackberry 10 konnte bisher die rasante Talfahrt bei den Marktanteilen nicht stoppen. Grund für den jüngsten Verlust ist sogar fast ausschließlich eine Abschreibung auf nicht verkaufte Geräte mit dem Betriebssystem.

Die sichere Kommunikation in Unternehmen und Behörden ist eine Nische, mit der Blackberry die größten Hoffnungen für die Zukunft verbindet. Erst am Montag war bekanntgeworden, dass vom Düsseldorfer Anbieter Secusmart zusätzlich abgesicherte Blackberry-Smartphones für vertrauliche Kommunikation in deutschen Behörden zugelassen wurden. Bei der Nato-Zulassung geht es um Standard-Geräte. (dpa/rs)

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